Ein Lebenszeichen!

Hallo und Gruesse aus Johannesburg!
Ich bin tatsaechlich am Mittwoch Abend dann endlich ausgereist und habe mein 12 monatiges Abenteuer begonnen!

Der Flug war zwar realtiv lang, aber da ich ueber Nacht geflogen bin, konnte ich die meiste Zeit pennen!
Ich habe tatsaelich in der letzten Reihe in ner Boing 747 platz genommen. Lustige Sache, da wird man richtig durchgeschuettelt!
Ich bin dann am Donnerstag morgen um 9h in Joburg gelandet, und natuerlich hat der Immigrationofficer nicht mein Visum auf 12 Monate verlaengert, so wie es mir von der Botschaft in Deutschland versichert wurde! Aber ich meine damit musste ich ja rechnen!

Ich wurde von meiner Chefin Carolyn (US Amerikanerin) abgeholt und erstmal direkt ins Buero gefahren. Die Fahrt vom Flughafen zum Buero war gefuellt mit verrueckten Eindruecken, man empfindet es als wuerde man in einem Film sein und um einen rum ist alles so irreal!

Die Leute fahren vollkommen verrueckt, halten sich nicht an Regeln, und andauernd stehen Menschen auf der Strasse, oder laufen einfach vor dein Auto. Ausserdem war es ein merkwuerdiges Gefuehl, da die Schwarzen einen durchgehend anstarren, Carolyn meinte zu mir, es sei normal, und man sollte sich nichts dabei denken!

Ich habe meine Kollegen kennengelernt und Carolyn hat mich eingefuehrt und mir einen langen Zettel an Aufgaben vorgestellt, der mich erstmal umgehauen hat!
Um 3h bin ich dann zu meiner Hostfamily gekommen.
Sie leben in einer reichen Gegend, alle Hauser sind mit grossen Mauern umgeben und mit Stromzeunen geschuetzt, um hineinzukommen, muss man ein grosses Gate oeffnen lassen. Die Strasse wird von Sicherheitsleuten bewacht. Was fuer eine verrueckte Welt fuer einen Deutschen, der sich ueber Kriminalitaet und Gewalt in seinem Alltag wenig Sorgen machen muss!

Bei Dunkelheit auf die Strasse zu gehen wird dringstens abgeraten, extremste Gewaltverbrechen sind hier Normalitaet. Hier muss man sich daran gewoehnen hinter Mauern zu leben.
Aber das Haus meiner Hostfamily ist gross und wirklich schoen. Hinter den Mauern verbergen sich kleine Pradiese, und dort befindet sich die heile Welt (!?!?!?) Meine Familie hat britische Wurzeln, deshalb werde ich nun mit dem britischen/suedafrikanischen Way of Life konfrontiert. Vollkommen unterschiedlich zu dem Familienleben in den USA! Proper English!

Es ist schon komisch die vielen verschiedenen Akzente zu erlben, aber der britische ist defintiv am meisten verbreitet.
Ich habe in den ersten Tagen gemerkt, dass Suedafrika wirklich ein international ausgerichtetes, interkul;turelles Land ist, mit so vielen verschiedenen Seiten, Kulturen, Sprachen, Lebensweisen.
Man hat ein offenes Ohr fuer die Dinge die in der Welt geschehen, und man bemerkt die Einfluesse fast aller europaeischen Laender, der Dutchmen sowie Asiaten, und natuerlich der verschiedenen afrikanischen Staemme.

Freitag hatte ich meinen ersten vollen Arbeitstag und danach ging es sofort weiter zum Backpackers Riotz Hostel, wo uebers Wochenende ein MID-Stay Camp fuer einige Austauschschueler stattfand, ich wurde ins klate Wasser geworfen, ohne Vorbereitung und Ahnung was in Joburg abgeht, war ich fuer die Gruppe verantwortlich und die meiste Zeit mit ihnen alleine, nur einige Programmpunkte wurden von einer Kollegin uebernommen. Unglaublich was die mir gleich fuer ne verantwortung in die hand geben, obwohl ich noch nicht mal richtig angekommen bin. ich fuehlte mich doch definitiv ueberfordert!
Aber es war ne gute Erfahrung, ich habe junge Leute kennengelernt, und backpackers ist absolut international, da waren leute aus deutschland, Holland, Durben und kapstadt, Spanien, etc… Verruecktes Plaetzchen, mit wiederlichem Essen.!
Aber dafuer kochen meine Gasteltern verdammt gut, sie lieben es zu kochen, und experimentieren, bisher fand ich es immer genial!

Morgen darf ich mir dann Gott sei Dank freinehmen, ich bin jetzt auch richtig platt!!

Mal schaun was die naechste Woche bringt, ich habe ein herausforderndes, und erlebnisreiches Jahr vor mir! Ich bin gespannt, ob ich das meistere!

Werdet mal ein wenig aktiv im Forum!

Bis demnaechst Marian

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