Oktober – der Sommer beginnt …. ;-)

Hey, whats up? Guess what, its me – Marian – again!

Ja, die Zeitabsteande zwischen meinen News werden groesser, ich bin mir dem bewusst.
Sorry, eigentlich hatte ich mir vorgenommen woechentlich zu berichten.
Vielleicht bekomme ich das ja noch irgendwie geregelt.

Wow, es ist schon wieder so viel Zeit vergangen. Der letzte Beitrag war Anfang September und jetzt haben wir schon Oktober. Das ist kaum vorstellbar wie die Zeit verfliegt. Und es ist schon wieder so viel Neues passiert, kann ich gar nicht alles berichten. Einfach mal ein bischen aus meinem Leben hier.

Nach den ersten sehr arbeitsintensiven Woche,n bis zur National Conference, hat sich in den letzten Wochen doch eine 5 Tage Woche bei mir eingestellt, obwohl ich naechste Woche dann das erste Mal auch wieder am Wochenende aktiv werden muss, Mid-Term Camp der Community Service Teilnehmer.

Ich muss sagen, dass ich doch gut zurechtkomme mit der Bueroarbeit. Ich hatte erst Bedenken, dass es auf Dauer langweilig und nicht zum aushalten werden wuerde. Aber je mehr ich von den Organisationsprozessen, Aufgaben und Entwicklungsmoeglichkeiten verstehe, desto interessanter wird die Arbeit, da ich das Gefuehl bekomme, ein volles Mitglied zu sein und etwas bewegen zu koennen. Meine Anwesenheit hier und mein Einsatz werden geschaetzt und benoetigt, und das gibt mir ein gutes Gefuehl!

Dadurch, dass ich jetzt ein Auto hier habe, hat sich auch Einiges erleichtert. Ich kann meine Arbeit selber einteilen. Beginnte meistens (typisch) 9.30h und mache so zwischen 16.30 und 17.30 Feierabend, je nach dem ob noch viel anliegt. Die Arbeitsatmosphere ist sehr locker, und defintiv besser als in den ersten Wochen, was auch daran liegt, dass jetzt mehr Luft ist und erstmal nicht zu viel Stress besteht. Trotzdem heist es nicht faul werden, sondern ueber die Zukunft von AFS in Suedafrika nachzudenken. Der naechste wichtige Schritt ist die Ehrenamtlichenbasis zu vergroessern und zu staerken, da die Zukunft der Organisation nur ueber die Hilfe von Freiwilligen gesichert werden kann. Da AFS eine Non-Proft Organisation ist, ist es auf eine Ehrenamtlichenbasis angewiesen.

Nach der Arbeit gehe ich hier jetzt taeglich ins Fitnessstudio. Hier gibt es nicht die Moeglichkeit einfach mal rauszugehen um zu Joggen, deshalb hab ich grosses Glueck fuer einen Schnaeppchenpreis den Vertrag von Timm uebernommen zu haben. Das Studio ist 24h geoffnet und hat alles was man sich an Sportmoeglichkeiten vorstellen kann.

Um 19h komme ich meistens nach Hause, dann gibt es Dinner, meistens koestliche Speisen, da die Stainers es lieben zu kochen. (Wenn jemand ein Rezept fuer Eisbein fuer mich haette, bitte meldet euch bei mir!)

Abends bin ich dann meistens platt, und chille mit einem Bierchen vor dem TV. Ich schaue Sport, dazu gehoeren Rugby, Cricket, Soccer, Golf und Formel 1.
Abends laufen hier auch gute Serien, juhuu, jeden Montag, also auch heute Abend, ….the Sopranos…, Six feed Under, morgen CSI und dann 24…wenn es irgendwen interessiert. Ich bin ein Serienliebhaber, aber bitte nur in Originalfassung, ok!

Naja, gut weiter gehts! An dem ersten Wochenende nach der National Conference, hatte ich das erste Mal ein ganzes Wochende frei. Ich hatte mich fruehzeitig um Plaene gekuemmert, und wollte entweder mit Frank nach Cape Town oder nach Pretoria, um Leo zu besuchen.
An diesem Wochenende, musste ich aber die Erfahrung machen, dass man sich nicht auf seine Freunde hier nicht immer verlassen kann. Suedafrikaner sind schnelllebige, spontane Menschen, die auch schnell Mal 5 Minuten vor einer Verabredung ihre Plaene aendern koennen. Und das ist entauschend! Keine der beiden Moeglichkeiten ergaben sich und ich sass auf einmal zu Hause, und wusste nicht so recht was ich machen sollte.
Normalerweise kenne ich keine Langeweile, und auch in der Situation war es etwas anderes, aber ich war das erste Mal seit ich hier bin richtig traurig und entauscht. Und egal wie schoen das Wochenende letztendlich war, da meine Gastschwaester Emily aus England zureuckkam, ich hatte durchgehend so ein melankolisches, schlechtes Gefuehl, und konnte einfach nichts so richtig geniessen, und das ist bei mir ein schlechtes Zeichen. Das spielten viele Gefuehle mit, und es ist einfach ein Teil des Lebens. Es ist nicht immer alles perfekt……..aber ich bin natuerlich drueber weggekommen!

Bei der Arbeit, bin ich mit einigen spannenden Aufgaben beschaeftigt, die Arbeitswochen verfliegen immer und schon ist wieder Wochenende.
Am folgenden freitag war ich mit Janine und Frank fuer ein paar Drinks und Dinner in Melville, einem Kneipenviertel.
Wir waren alle etwas angetrunken, und alle mit eigenen Autos vor ort. Hier fahren alle und trinken, und keiner macht sich gedanken. Das ist nicht gut, und ich will mir das gar nicht erst angewoehnen. Ich gewoehne mich hier an soviele Dinge die mir Schwierigkeiten bereiten werden, wenn ich zureuckkomme. Z.B. auch eine Maid zu haben, die Saubermacht, Waescht waescht, alles hinter dir wegraumt, was soll ich machen wenn ich zureuckkomme, verdammt!

Naja an dem freitag bin ich heile zureuckgekommen, aber die folgende nach war die Hoelle, ich hatte irgendeinen Nerv in meinem Hals eingeklemmt und verdammt beschissene Schmerzen. Konnte die ganze Nacht nicht pennen, die Konsequenz war, dass ich samstag bis Abends um 20h tief und fest den Schlaf nachgeholt habe, unter Schmerztabletten. meine plaene fuer den Abend waren hin. Aber ich hab mich sowieso nicht gut gefuehlt, hatte ne Krankheit im Koeprper, habe mich dann die Tage nur ausgeruht.

Letzte Woche, war ich inner netten Kneipe names The Radium, wo regelmaessig Live musik gespielt wird. An dem Abend waren zwei alte Bluesmusiker auf der buehne, die alte Hits selber interpretiert auffuehrten. Sehr geniale Atmosphere, klasse Abend. An dem Abend lernte ich auch Greg kennen, der mich doch gleich spontan fuer dieses Wochenende nach Durban eingeladen hat.

Der Bericht ist schon viel zu lang, also gleich zum letzten Wochenende.
Freitag habe ich fruhzeitg Schluss gemacht, und bin zusammen mit Greg und einem weiteren Freund runter nach Durban gefahren. 6 Stunden ride, aber easy-going. Speed-Limit ist hier 120kmh, Durschnittsgeschwindigkiet war 200kmh….verruekt. Am Samstag dann, kaum zu glauben 11h angefangen zu trinken, und dann 15h durch bis morgens um 3h. Und zwischendurch im stadion rugby angeschaut, Natal Sharks, hab mir auch gleich nen Jersey geholt. Die suedafrikaner sind verrueckte Partytiere, unglaublich! Sonntag bis 14 gepennt, und gleich wieder ab in den naechsten Pub und erstmal 2 Tequilla runterkippen,……ahhhh, naja nachdem ich dann gestern Abend um 23h wieder in Joburg angekommen bin, musste ich mir fuer heute erstmal freinehmen, um mich von dem Wochenende zu erholen.
By the way, Durbanist ne klasse Stadt, errinnert mich irgendwie an das flair von Miami. Strand, Sonne, Plamen, indischer ozean, immer warm, man kann das ganze Jahr schwimen, und einfach eine sehr entspannte Atmosphere. Wir haben in einem Bed&Breakfast uebernachtet. Sehr, sehr guter trip, werd ich nicht vergessen… ausser die Details am Samstag……

Ok, bis demnaechst, gruesse an alle die meine berichte lesen, ich wuerd super gerne Mal was von euch hoeren, wenn wir nicht schon im Kontakt sind.
Viel Spass, und macht euch ne schoene Zeit, euer Marian!

Cheers!

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