Hochzeit + Urlaubszeit – Update Januar 2008 – Mafikeng/Pietersberg/Kapstadt

Es ist jetzt Mitte Januar, das neue Jahr hat begonnen und alle kehren wieder in ihre alltägliche Realität zurück. Ich bin seit 2 Wochen wieder aus dem Urlaub in Kapstadt zurück und muss mich seit dem wieder mit den Problemen des Lebens auseinandersetzen.
Das Wetter in Johannesburg ist ziemlich frustrierend, es ist immer grau und regnet, es ist nicht normal für diese Zeit des Jahres. Dieses Jahr hatten wir fast keinen vernünftigen Sommer hier auf dem Hochland (Highveld).

Wenn man für einige Zeit aus seinem Alltag aussteigt, sich entspannt und das Leben genießt, stößt man in eine ganz andere Gedankenwelt und ein Level des Bewusstseins, das merkt man vor allem dann, wenn man wieder auf dem Boden der Tatsachen ankommt….den man für die Zeit verdrängt hat…haha!!! Es ist gar nicht so einfach!

Seit dem 14. Dezember bis zum 8. Januar war ich praktisch unterwegs auf der Reise durch Südafrika, auf der Flucht vor der Leere in Johannesburg, auf der Suche nach Sonne, Strand, Abenteuer, Spaß und Entspannung.

HOCHZEIT: (Mafikeng und Pietersberg)

Alles begann am 14. Dezember als sich Janosch, Isa und ich mit meinem kleinen Golf auf den Weg nach Mafikeng machten, um dort an einer traditionellen schwarzen Hochzeit unserer Gastfamilie teilzunehmen. Die Fahrt war ohne Probleme und es dauerte ein wenig länger als vier Stunden bis wir dann am Festplatz ankamen, mitten in der Budnik. In dieser Gegend gibt es keine geteerten Strassen, keine Stromverbindung und kein fließendes Wasser. Das nenne ich Kulturerlebnis….! Als wir ankamen wurden wir von Unmengen von Menschen begrüßt, alle kannten uns, wir kannten fast niemanden, und schwarze Familien sind unglaublich groß, by the way wir waren natürlich auch die einzigen Weißen.

Neben dem Festzelt wurden in einem großen Haus alle letzten Vorbereitungen durchgeführt. Die Trauzeugen übten ihren traditionellen afrikanischen Tanz und die Männer der Familie aßen ganz nach Tradition ein Schaf, das am Tage vorher geschlachtet wurde. In einer großen Schüssel wurde das Schaf serviert, in vier großen Stücken. Alle stürzten sich sofort auf den Kopf und aßen alles, von Augen über Ohren, Nase und Zunge….dann wurde mir ein Messer in die Hand gedrückt und ich sollte mir doch auch ein Stück abschneiden. Ich konnte nicht nein sagen, und habe versucht ein wenig normales Fleisch zu finden, aber musste es mir ziemlich runterwürgen…
Den gleichen Abend machten wir einen Abstecher zu Isas Gastmutters Mutter, in deren Haus. Auch dort gibt es keinen Strom und fließend Wasser. Auf dem Tisch stießen wir plötzlich auf eine riesige Kakalake, in der Küche lag ein abgetrennter Kuhkopf, der am nächsten Tag vorbereitet und gekocht werden sollte. Kuhkopf ist eine Delikatesse in der schwarzen Kultur.
Am nächsten Tag fand der erste Teil der Hochzeit statt. Es war ein großes fest, mit viel Essen und viel Alkohol. Ein tolles Erlebnis.

Am nächsten Morgen, noch mit starkem Kater und wenig Schlaf in den Knochen, mussten wir uns auf den langen Weg nach Pietersberg machen. Ich habe mich gut versorgt mit Redbull und Generate Drinks…wir hatten 3 Fahrer in meinem Auto. Die ersten 3 Stunden verliefen smooth und sehr schnell mit 180kmh. Es regnete den ganzen Tag in strömen, und wir wollten nur so schnell wie möglich ankommen. Als es anfing zu Dämmern, kamen wir plötzlich auf einen Feldweg mit Unmengen an Schlaglöchern, und wegen dem Regen natürlich nur noch Schlamm. Wir hatten uns verfahren, und dann plötzlich wollte mein Auto nicht mehr anspringen und machte nur noch komische Geräusche. Das Kühlsystem war beschädigt und der Golf überhitzte. Nun mussten wir Wasser organisieren, und alle 5 Minuten anhalten um Wasser nachzufüllen. Insgesamt brauchten wir 15 Stunden bis nach Pietersberg, waren am Ende froh überhaupt angekommen zu sein. Als wir eintrafen, waren alle anderen schon am schlafen, und wir fanden keine Unterkunft. Letztendlich mussten wir dann im Auto schlafen, hatten aber auch nur 2h bis der nächste Tag beginnen sollte.
Es regnete die ganze Nacht und den nächsten Tag ohne Pause. Die Straßen waren überflutet, und die Hochzeit war unter Wasser. Wir versuchten mein Auto zu reparieren, waren aber nicht vollkommen erfolgreich. Alle drückten die Daumen, dass wir mit dem Auto bis nach Johannesburg zurückkommen, da Isa darauf angewiesen war ihren Flug am Abend nach Deutschland pünktlich zu erreichen.
Auf dem Rückweg versuchten wir die Geschwindigkeit im Griff zu halten und regelmäßig Wasser nachzukippen. Die ersten 2 Stunden verliefen ohne Probleme, bis dann plötzlich die Öllampe aufblinkte und anzeigte, dass der Motor wieder überhitzt. Ich hielt am Standstreifen an, und plötzlich war das Auto tot. Wir konnten es nicht glauben, und Isa war ihren Tränen nah, gleichzeitig versuchend ihren Flug zu ändern. Dann hatten wir doch großes Glück im Unglück und ein anderes Auto hielt an, mit Insassen, die auch bei der Hochzeit waren. Sie boten an Isa zum Flughafen zu bringen. Dann konnten wir erstmal durchatmen.
Ohne Zeitdruck beschlossen wir es ganz gemütlich anzugehen, warteten bis das Auto runtergekühlt war, und fuhren dann mit 60kmh weitere 5h auf der Autobahn bis wir endlich zu Hause in Johannesburg ankamen. Eine weitere Gruppe von Freunden, die 4h nach uns abgefahren sind, kamen kurz nach uns an, und wir beschlossen uns Drinks zu besorgen und in unserer Wohnung ein wenig gemeinsam zu chillen. Das weitete sich dann aus auf drei Tage Chill-Session in unserem Haus…hahaha!

Nachdem endlich alle Gäste sich verabschiedet hatten, putzen wir das Haus gründlich und packten für den nächsten Tag, um am Morgen unseren Zug nach Kapstadt zu nehmen.

Vor unserem Wochenende in Mafikeng und Pietersberg habe ich über Facebook eine Frau kennen gelernt. Ihr Name ist, wie es der Zufall so will, RACHEL. Zunächst habe ich es nur wie eine Fantasie betrachtet, aber nach kurzer Zeit merkte ich, dass dort mehr war vom Gefühl her. Wir begannen miteinander zu telefonieren und am Abend vor meiner Abreise kam es zu unserem ersten Treffen. Vom ersten Moment wo wir uns sahen fühlte ich, dass es stimmt zwischen uns. Wir umarmten uns herzlich und gaben uns einen Kuss, um das Eis zu brechen. Wir gingen aus für Drinks und redeten und redeten, und alles was wir sagten passte so perfekt, als könnten wir unsere Gedanken gegenseitig lesen. Es war einfach zu perfekt um wahr zu sein, und wir beide sagten immer wieder, dass es sich wie ein Traum anfühlt, aus dem wir doch bald aufwachen werden müssten. Die Nacht über träumte ich von ihr!

URLAUBSREISE (Kapstadt):

Am morgen unserer Abreise nach Kapstadt mussten wir früh raus, und in der Hektik passierte mir ein sehr dummer Fehler. Für die Zeit während ich in Kapstadt war wollte ich mein Auto in der sicheren Parkanlage von AFS parken. Als ich aus unserem Parkplatz rausmanövrieren wollte, vergaß ich, ich verstehe nicht wie es mir passieren konnte, die Fahrertür zu schließen, und ich smashte die Tür in unser Sicherheitstor. Die Tür wurde vollkommen überspannt, und ist im Arsch…wir schafften es sie Zurückzubiegen, und zu schließen, aber jetzt kann es reinregnen, und die Zentralverriegelung funktioniert nicht mehr. Jetzt hatte ich neben Problemen mit der Kühlung und der Gangschaltung nun ein weiteres Problem, um welches ich mich aber nicht direkt kümmern konnte, da wir unseren Zug bekommen mussten.

Glücklicherweise schafften wir es den Zug zu bekommen, und obwohl ich stink sauer auf mich war, schaffte ich es die Probleme erst einmal beiseite zu legen, und mich auf Urlaub einzustellen, in der Mother City Cape Town!

Janosch und ich hatten uns entschlossen das Abenteuer auf uns zu nehmen und anstatt zu fliegen, mit dem Zug nach Kapstadt zu fahren. In Südafrika gibt es eine Anzahl von Reisezügen, die gut ausgestattet und auch sicher sind. Wir hatten ein zweier Abteil für uns alleine gebucht. Das Abteil war sehr klein, und erinnerte mehr an eine Gefängniszelle, aber jeder hatte sein eigenes Bett und man konnte sich nicht beklagen. Die Fahrt sollte ursprünglich 24 Stunden dauern. Das reizvolle an der Zugfahrt war, dass man durch fast ganz Südafrika fährt und einmal ein gutes Flair von den verschiedenen Landschaften vernimmt und das Gefühl von Afrika erlebt. Und letztendlich erlebten wir genau dieses Gefühl, als wir durch die Steppen, Graslandschaften, Wüsten, Gebirge von Südafrika rollten. Es fühlte sich an wie eine endlose Fahrt durch die schönsten Naturlandschaften, die sich immer wieder veränderten. Im Zug fiel die Klimaanlage aus, und die Hitze der Afrikasonne verwandelte das Innere des Zuges zeitweise zu einer Sauna. Wir verbrachten einen großen Teil der Reise, die sich bis auf 30 Stunden verlängerte, im Speisewagen, wo wir Schach spielten und uns mit Bierchen und Essen bei Laune hielten.
Als wir dann endlich in Kapstadt ankamen, wurden wir von Ronnie Watts, einem ehrenamtlichen AFSler abgeholt, und verbrachten die erste Nacht mit seiner Familie. Die folgende Woche über Weihnachten lebten wir bei einem Gastvater von AFS, der einen weiteren deutschen Gastschüler bei sich leben hatte.
Sein Haus befindet sich in Gordons Bay, einem kleinen Städtchen mit wunderschönen Stränden und einer sehr angenehmen Atmosphäre. Die ersten Tage verbrachten wir am Strand. Und naiv wie ich nun mal bin manchmal, habe ich die Sonne unterschätzt, die in Kapstadt um ein Vielfaches gefährlicher ist als in Johannesburg. Wie letztes Jahr benutzte ich nicht genug Sonnencreme und schlief am Strand ein. Ich holte mir den heftigsten Sonnenbrand in meinem Leben über meinen gesamten Körper. Die nächsten Tage konnte ich mich kaum bewegen, und mein Körper nahm eine merkwürdige rosarote Farbe an.

Weihnachten verbrachten wir mit der gleichen Familie. Dieses Jahr hatte ich noch weniger Weihnachtsflair als im letzten Jahr. Weihnachten fand für mich praktisch nicht statt. Das einzige was wir machten, war ein Weihnachtslunch am 25. Dezember. Was mich sehr freute, war mein Telefonat mit meiner Familie am Heiligabend. Das ist immer ein tolles Highlight, da es nur selten vorkommt, dass die gesamte Familie beisammen ist, und ich mit jedem ein Wort wechseln kann.

Nach Weihnachten kam mein Freund Kevin, der in Johannesburg arbeitet, aber in Kapstadt aufgewachsen ist, runter um Urlaub zu machen, und er hatte uns versprochen, dass wir mit ihm leben können, und er uns seine Heimat zeigen würde. Kevin kam mit dem Flieger und ließ sein Auto mit dem Zug nachschippen lassen. Für die nächsten 2 ½ Wochen lebte ich mit Kevin bei seinen Eltern. Wir hatten eine geniale Zeit zusammen, und genossen das Leben in Kapstadt. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass ich so viel erlebt habe, ich kann es nicht alles niederschreiben. Die gesamte Zeit in Kapstadt fühlte sich an wie eine Ewigkeit, ich verlor immer mehr das Gefühl für Zeit, und wünschte mir, mein Urlaub würde nie enden.

Ich möchte euch über die folgenden Ereignisse ein wenig berichten:
– New Years Party, Birthday, Chasing Friday Concert

New Years Party:
Wir waren zu Silvester auf eine privaten Feier von Kevins Freunden eingeladen. Die Feier fand auf einer Farm außerhalb von Kapstadt statt. Es wurde eine Live-Band angekündigt. Als wir ankamen sahen wir bereits eine große Anzahl von Freunden, die am Grillen waren und im Hintergrund ihre Zelte aufbauten, um dann irgendwann dort ihren Rausch auszuschlafen.
Großen Mengen an Alkohol waren vorhanden, und das erste Ziel war es sich schnellstmöglich einen Pegel anzutrinken. Mehrere Schischa-Runden wurden eröffnet, und ein großes Feuer gezündet, um die angenehme Wärme zu erhalten. Als dann alle in guter Stimmung waren, begann die Band zu spielen. Sie nennen sich CHASING FRIDAY und spielen alternativen, funky Rock. Es war ein klasse Gig und langsam nährte sich das neue Jahr. Um Mitternacht wurde eine große Champagner-Dusche veranstaltet. Und alle waren am tanzen und feiern,…bis in die Morgenstunden. Kevin und schliefen irgendwann in seinem Auto ein…eine tolle Party die man nicht so schnell vergessen wird.

Birthday:
Janosch flog am 1 Januar zurück nach Johannesburg, um an der AFS Tour teilzunehmen. Von nun an waren Kevin und ich noch zu zweit und wir machten das Beste aus der verbleibenden Woche. Am 3. Januar war mein 21ster Geburtstag. Kevin organisierte alles für mich. Tagsüber nahmen wir den Zug Richtung Simonstown, um in Kalksbai, direkt am Wasser ein schönes Lunch zu uns zu nehmen. Danach gingen wir spazieren, und setzten uns in ein weiteres Lokal, um verschiedene Weine zu probieren.
Am Abend trafen wir uns mit Freunden von Kevin und Familie in der Champagner-Bar im Mount Nelson Hotel, dem besten Hotel in Kapstadt, wo normalerweise die Stars und der Adel unterkommen. Wir entschieden uns im Anschluss in die Stadt zu gehen, um im Bang Bang Club zu tanzen, und den Nacht zu genießen. Die nächsten zwei Tage brauchte ich erstmal, um mich von dieser Nacht zu erholen.

Chasing Friday:
Chasing Friday ist eine Rockband mit dem Frontsänger Phillip Black, ein Schulfreund von Kevin. Ich hörte das erste Mal von ihnen an Silvester, als sie auf der Feier live spielten. In der folgenden Woche sahen wir sie nochmals Live in einer Rockkneipe, und sie gefallen mir immer besser. Phillip schenkte mir deren CD zum Geburtstag, und sie läuft seit dem rauf und runter in meinem Cd-Spieler…haha. Die Band besteht erst seit 3 Monaten, aber ich finde deren Material einfach genial. Ich drück ihnen die Daumen, dass sie es schaffen sich im südafrikanischen Markt durchzusetzen. Ich glaube sie haben das Potential. Besucht doch mal deren Website http://www.chasingfriday.com und hört euch die Songs an. Ihre erste EP namens ‚2 Days in Paris’ ist gerade erschienen, mit 8 Songs! Auch auf Facebook könnt ihr Informationen über CHASING FRIDAY erhalten! Was ich toll finde ist, dass sie einen eigenen Sound haben, die Stimme hat etwas besonderes, und sie sind sehr alternative und funky, erinnern mich ein wenig an die Peppers!

Die letzte Woche in Kapstadt war sehr intensiv. Kevin und ich verbrachten viel Zeit in der Stadt, saßen in Cafes, tranken Cappuccino, und beobachteten das Treiben der unterschiedlichsten Menschenmassen. Das Wetter war wunderschön, die gesamte Zeit über, und mir wurde immer deutlicher wie sehr ich die Stadt Liebe. In mir wuchs der Wunsch einmal für längere Zeit in Kapstadt zu leben. Die Stadt ist sehr europäisch mit einem afrikanischen Touch und dem südafrikanischem Lebensgefühl. Das Leben verläuft sehr sehr langsam und entspannt, und es ist gefüllt mit positiver Energie, die dich überall umgibt. Kapstadt hat alles, wonach man suchen kann, Berge, Meer, Strände, Farmlandschaften, das Großstadtleben, und die Ruhe und Gelassenheit des Landes, Party und Entspannung, und vieles mehr…es war schwierig am 8. Januar in den Flieger zurück nach Johannesburg zu steigen.
Obwohl Johannesburg zu meiner Heimat geworden ist, und mich viel mit der Stadt verbindet, merke ich immer wieder, dass es keine schöne Stadt ist.

RÜCKKEHR JHB:

Als ich am Abend des 8. Januars aus dem Flieger stieg, war ich wieder daheim in Johannesburg. Der mir so gut bekannte Flughafen. Ich schnappte mir meinen Koffer, und mein Herz begann an immer schneller zu schlagen, da ich von Rachel am Ausgang erwartet wurde. Sie holte mich am Flughafen ab, und wir verbrachten danach die folgenden zwei Wochen zusammen, sie wohnte bei mir. Die gesamte Zeit, während ich in Kapstadt war, telefonierten wir jeden Tag und blieben im regelmäßigen Kontakt, und wir beide erkannten, dass wir zusammengehören, und zusammen sein wollen. An diesem Abend konnte ich sie dann endlich wieder in meine Arme nehmen. Ich habe sie sehr vermisst. Ein guter Grund sich nach meiner Rückkehr zu sehnen…;-)
Doch der Abend gestaltete sich nicht ganz nach meinen Vorstellungen. Ich wollte direkt mein Auto aus Rosebank abholen, doch es bewegte sich nicht, da die Batterie lehr war.
Wir entschieden uns dann etwas essen zu gehen, und stießen mit ein wenig Wein an.
Auf dem Weg nach Hause wurden wir von der Polizei angehalten, und ich musste Blasen. Der Polizist wollte ausnutzen, dass ich ein Ausländer bin und sagte mir, ich sei über dem Limit und er müsste mich festnehmen. Er wollte einen Preis aushandeln, um schön abzukassieren, da er wusste, wenn er mich mitnimmt, müsste ich das Land verlassen. Wir hatten aber kein Cash dabei, und letztendlich ließ er uns dann gehen, da er nichts wirklich gegen mich in der Hand hatte, was ich später erfuhr, da ich gar nicht über dem Limit war, und er mich belogen hatte. Das ist ein großes Problem hier. Die Polizei ist sehr korrupt, und will teilweise nur Geld verdienen.
Als wir dann endlich zu Hause ankamen, wollte ich das Sicherheitstor öffnen, aber das Schloss bewegte sich nicht. Mein Schlüssel passte nicht rein. Ich rief Isas Freund an, und er bestätigte mir, dass Isa ihren Schlüssel in dem Schloss abgebrochen hatte. Nun stand ich vor meiner eigenen Wohnung und kam nicht hinein. Wir mussten nun eine Tour durch ganz Johannesburg machen, um den Schlüssel für das andere Tor von Mickey (Isas Freund) abzuholen…was für eine Nacht….

Momentan bin ich damit beschäftigt einige Probleme mit meinem Auto, der Arbeitsgenehmigung, Kindergeld, usw zu regeln, mehr darüber in meinem nächsten Bericht.

Liebe Grüße euer Marian

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