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Bachelor Graduation – An analysis of my UK degree classification

I am officially a university graduate! My degree title is Bachelor of Arts (Hons) in Marketing and Music & Media Management.

I am a university graduate!

The following paragraph is all about stroking my ego and helping maintain my healthy self-esteem. Afterall this is what I worked hard for the last three years.

I am proud to announce that while studying in my second language in a foreign country, and at the same time traveling the world and gaining professional experiences, I was able to achieve a First Class Honours Classification. Continue reading →

Studium in London – Teuer, aber toll (Zeit Online Artikel)

Ein Studium in der britischen Hauptstadt ist beliebt wie nie. Trotz der drastisch erhöhten Studiengebühren steigt die Zahl der Bewerber an den 13 Londoner Hochschulen.

Bis Englands Ex-Premierminister Tony Blair im vergangenen Jahr die Erhöhung der Studiengebühren für englische Universitäten durchboxen konnte, musste er nicht nur viel Kritik von Parteikollegen und Opposition einstecken, sondern auch von seiner eigenen Frau: “Hätte ich keine staatliche Unterstützung erhalten, um an die Universität zu gehen, hätte ich arbeiten müssen“, klagte die Juristin. Britische Hochschulexperten sahen die Studentenzahlen wegen der hohen Kosten bereits einbrechen.

Blairs Kritiker mussten nun feststellen, dass sie sich geirrt haben. Trotz eines massiven Anstiegs der Studiengebühren um bis zu 50 Prozent hoffen in diesem Jahr nämlich so viele Schulabgänger wie selten zuvor auf einen Studienplatz an einer der 13 Londoner Universitäten. „Im letzten Jahr haben sich 394.355 Schulabgänger um einen Studienplatz in London beworben. In diesem Jahr waren es ungefähr 495.000“, sagt Byron Price vom Universities and Colleges Admissions Service (UCAS), einer mit der deutschen ZVS vergleichbaren Institution im Vereinigten Königreich. Das Imperial College hat in diesem Jahr 1537 Bewerber mehr als im Vorjahr, und auch die Kingston University konnte einen Bewerberzuwachs von fast sechs Prozent verzeichnen. Ähnliche Entwicklungen vermelden die übrigen Hochschulen der Hauptstadt.

Richard Broom, Zulassungskoordinator an der Londoner City University, bestätigt den Trend zur wachsenden Studienbereitschaft für seine Hochschule. „Studenten sehen die Gebühren als eine kurzfristige Anlage mit langfristiger Wirkung.“ Auch den guten Ruf der jeweiligen Universität und die exzellenten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt ließen sich die zukünftigen Akademiker gerne etwas kosten, sagt der Universitätsangestellte. „Studenten, die zu uns kommen, wissen, dass sie eine exzellente Ausbildung erwartet.“

Eine hervorragende Ausbildung ist es, was die Studienanfänger in der britischen Metropole suchen. Gleich nach Hauptstadtflair, Szeneclubs und Trendfaktor UK. Im landesweiten Vergleich gehören fast alle Londoner Unis neben Oxford und Cambridge zu den Top-Kandidaten in universitären Rankings.

Das lockte auch Jil an die Themse. Seit dem vergangenen Jahr studiert die 19-jährige Münchnerin an der City University Jura. „Natürlich ist die Stadt sehr teuer“, sagt sie. Zu den Studiengebühren kommen schließlich noch hohe Mieten, Kosten für Strom, Nahverkehr und die großen und kleinen Freuden des Studentenlebens.

Jährlich, so informiert der British Council Germany auf seiner Homepage, müssten Studenten in der teuersten Stadt der Europäischen Union mit bis zu 10.000 Pfund, zirka 15.000 Euro, rechnen, um die Kosten für ihren Grundbedarf zu decken. Dazu kommen für die Londoner Universitäten außerdem jährlich noch einmal 3070 Pfund, also etwas mehr als 4500 Euro, für die Studiengebühren, die sogenannten Tuition Fees.

Doch über 60.000 englische und internationale Studenten zeigen mit ihrer Bewerbung an einer Londoner Universität, dass sie diese Summe in Kauf nehmen. So auch Judith. An der „School of Oriental und African Studies“ (SOAS) nimmt die 21-Jährige aus Baden-Württemberg im Wintersemester ihr Studium der „African Studies“ auf. „Die SOAS gehört europaweit zu den besten Unis in meinem Fachbereich”, sagt sie. Den wahren Grund für ihre Entscheidung schiebt sie erst ein wenig später hinterher: „In erster Linie habe ich mich aber für London entschieden, weil ich die Stadt schon immer mochte.“

Auch Lucie aus Heidelberg kam nicht nur aus fachlichen Gründen nach England: „Die London Metropolitan University war Partner-Uni meiner vorherigen Universität, der Universiteit Maastricht, und hatte einfach das bessere Fächerangebot. Da ich schon lange für England, Engländer und den englischen Akzent schwärme, ergab sich daraus mein Wechsel.“ Seit mittlerweile drei Jahren studiert die 22-Jährige nun Psychologie an der größten Universität Londons und lebt, wie sie sagt, in typischen Londoner Verhältnissen: in einer Wohngemeinschaft, in der die Mitbewohner häufig wechseln. Im Studentenwohnheim hielt sie es nicht lange aus: „Die Gegend war fies, die Zimmer stinkig und 40 Studenten mussten sich zwei Küchen teilen. Jede Nacht kotzten Erstsemester vor die Tür.” Ihr WG-Zimmer kostet monatlich 400 Pfund, etwa 590 Euro. Die Miete zahlen ihre Eltern, alle anderen Kosten finanziert sich die Deutsche über Nebenjobs, zum Beispiel als Kellnerin in einem “Bavarian Beerhouse”.

Auch Judith ist sich sicher, dass sie in London ohne Nebenjob keine großen Sprünge machen kann. „Ich muss zum Glück keine Studiengebühren bezahlen, weil ich ein Erasmus-Stipendium habe. Aber da ich weder Geld durch das BAföG bekomme, noch meine Eltern besonders wohlhabend sind, werde ich ziemlich viel arbeiten müssen, um mein Studium in London zu finanzieren.“

Ähnlich geht es dem Großteil der britischen Studenten. Eine Studie der Natwest Bank hat ergeben, dass etwa 87 Prozent aller britischen Studenten einen Nebenjob brauchen, um sich finanziell über Wasser zu halten.„Meine britischen Freunde arbeiten alle nebenher, um sich ihr Studium zu finanzieren“, berichtet Judith.

Trotz der zahlreichen Nebenjobs häuft sich bei den Studenten ein riesiger Schuldenberg an. Doch wer nach dem Studium nur die Schulden aus den Studiengebühren, durchschnittlich 14.000 Euro, abstottern muss, hat es noch relativ gut. Wer in England staatliche Unterstützung für sein Studium erhält, kann mit fast 30.000 Euro Schulden rechnen. Ob das Prädikat „in London studiert“ diese Summen rechtfertigt, muss letztendlich wohl jeder selbst entscheiden.

Source: Mader, C. (2007), “Studium in London – Teuer, aber tollZEIT ONLINE [online]. Available at: http://www.zeit.de/campus/online/2007/40/london-studiengebuehren[Accessed on 28 November 2009]

Bachelor und Beruf – “Wer wenig erwartet, wird nicht enttäuscht” – Von Christoph Titz

Gute Nachricht für Bachelor-Studenten: In den Arbeitsmarkt fädeln sie sich fast problemlos ein, zeigt eine neue Absolventenstudie. Allerdings studieren die meisten weiter, nur ein Viertel der Absolventen wagt sofort den Schritt in den Beruf – mit Abstrichen bei Gehalt und Jobsicherheit.

Bei der Bologna-Reform, der Umstellung von Diplom und Magister auf Bachelor und Master, hat es vernehmlich gescheppert und gerumpelt. Jetzt hat niemand den Bachelor richtig lieb. Viele Studenten nicht, weil sie klagen, sie müssten in weniger Zeit das gleiche Pensum durchackern wie ihre ausdauernderen Vorgänger in den “alten” Studiengängen. Die Dozenten und Professoren auch nicht, weil sie ihre Lehre neu strukturieren und mit dem unhandlichen Bewertungssystem aus Punkten und Pünktchen jonglieren sollen. Und mit dem Bachelor, diesem Abschluss light für Dünnbrettbohrer, gleich nach sechs Semestern auf den Arbeitsmarkt? Da lacht doch der Arbeitgeber.

Kurzum: Die Bachelor-Einführung ist “von vorn bis hinten Murks”, ein glatter Schuss in den Ofen, isn’t it?

Ist es nicht, sagt Harald Schomburg. Der Kasseler Hochschulforscher mag solchen Pessimismus nicht mehr hören. “Bachelor – geht doch” lautet die Botschaft Schomburgs und seines Kollegen Ulrich Teichler. Und so steht es auch in einer Untersuchung, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde: Es ist die größte Absolventenstudie, die es zu den neuen Abschlüssen bisher in Deutschland gibt – und eine der größten Absolventenstudien überhaupt.

Der Bachelor kann was, jedenfalls ist er deutlich besser als sein Ruf, davon sind die Forscher überzeugt. Auskunft über ihr Studium und vor allem den Berufsstart gaben rund 35.000 Absolventen von 48 Unis und Fachhochschulen des Prüfungsjahrgangs 2007; befragt wurden sie Ende 2008, also geraume Zeit nach dem Abschluss. Ein Viertel davon hatte mit dem Bachelor, jeder Fünfte mit einem Master sein Studium beendet, die übrigen mit Diplom- oder Magisterabschluss. Die Ergebnisse werden in dem Werkstattbericht des Kasseler Instituts Incher unter dem Titel “Generation Vielfalt” veröffentlicht werden.

Bachelor-Absolventen kommen “fast normal” in den Job

Die Forscher wollten wissen: Welcher Anteil der Absolventen studiert nach dem Abschluss weiter, wie viele schaffen es in einen Vollzeitjob? Wenn sie arbeiten, zu welchen Konditionen – und wie zufrieden sind sie mit ihrem Beruf? Zudem: Was verdienen die Absolventen?

Das Ergebnis nimmt, nach Auffassung von Schomburg und Teichler, vor allem jenen Kritikern den Wind aus den Segeln, die Bachelor-Absolventen generell als untauglich für den Arbeitsmarkt einstufen. Für Bachelor-Absolventen gebe es einen “fast normalen” Übergang in den Beruf, gemessen am allgemeinen Wehklagen gehen es dieser Absolventengruppe “bemerkenswert gut”. So suchten die Absolventen des neuen Abschlusses im Schnitt gut drei Monate nach einer Stelle, genauso lange wie Magister- oder Diplom-Absolventen. Und beinahe ebenso oft, nämlich 86 Prozent, haben sie einen Vollzeitjob.

Erhoben wurden die Daten Ende 2008, zu einer Zeit also, als die Wirtschaftskrise gerade erst richtig ins Rollen kam, schränkt Mitautor Schomburg ein. Wie es den Absolventenjahrgängen des Jahres 2008/2009 erging, die kurz vor oder mitten in der Rezession die Hochschule verließen, darüber kann die Studie nichts aussagen.

Drei Viertel bleiben lieber an der Uni

Fast drei Viertel der Uni-Absolventen in Bachelor-Studiengängen wagen sich jedoch nicht sofort in die Arbeitswelt, sondern studieren weiter und streben den Master-Abschluss an; ein Teil arbeitet und studiert gleichzeitig (22 Prozent). Am ehesten begnügen sich noch Wirtschaftsabsolventen mit einem Bachelor – hier ging knapp die Hälfte nach dem ersten Abschluss in den Beruf.

Arbeitslos gemeldet sind anderthalb Jahre nach dem Bachelor nur drei Prozent, was dem Durchschnitt aller Absolventen entspricht, egal mit welcher Abschlussart. Ein ganz anderes Bild zeigt sich bei den FH-Absolventen mit Bachelor: Über die Hälfte ist erwerbstätig (58 Prozent), nur ein Drittel studiert nach dem Bachelor weiter, die Arbeitslosenquote liegt bei geringen vier Prozent.

All das bedeutet für Bachelor-Studenten: Ja, auch ihr können auf dem Arbeitsmarkt reüssieren – die Wirtschaft hatte ja schon im Zuge der Bachelor-Umstellung “Bachelor Welcome”-Grüße geschickt. Bleibt nur die Frage: Zu welchen Konditionen?

Erwartbar bitter sind die Aussichten von Berufseinsteigern mit Bachelor-Abschluss beim Gehalt: Der Uni-Absolvent mit klassischem Abschluss oder Master verdient nach 18 Monaten durchschnittlich 2800 Euro brutto pro Monat. Bachelor-Absolventen indes liegen ganze 20 Prozent darunter, verdienen also 560 Euro pro Monat weniger als Berufsanfänger mit Magister, Diplom oder Master. Der FH-Bachelor muss auf 15 Prozent Einkommen im Monat verzichten. Ein Durchschnittsverdienst über alle Fächer hat allerdings nur bedingt Aussagekraft. Die Gehälter klaffen je nach studiertem Fach einfach zu weit auseinander, egal wie der Abschluss heißt, betonen die Autoren.

Endgültig abgerechnet wird 2015

Ein weiterer Minuspunkt: Vollzeit arbeitende Bachelor-Absolventen von Universitäten sind deutlich seltener unbefristet beschäftigt als Hochschulabgänger aller anderen Abschlussarten. Etwa jeder Zweite muss sich daher Sorgen machen, binnen Jahresfrist seinen Job zu verlieren. Ihrer Ausbildung angemessen beschäftigt fühlen sich drei Viertel der Uni-Bachelor-Absolventen – ein Wert, der teils deutlich unter dem anderer Abschlüsse liegt.

Trotz der Abstriche bei Gehalt und Jobsicherheit – Absolventen des neuen Abschlusses sind keineswegs unglückliche Arbeitnehmer: Bei der Berufszufriedenheit liegen sie mit allen anderen Abschlussarten etwa gleich auf, je zwei Drittel der Absolventen gefällt ihr Beruf.

Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU), die Anti-Bachelor-Proteste bei Studentendemos vor einigen Monaten als “gestrig” geschmäht hatte, sieht die Studie als “erfreulichen Beweis”, dass man mit der vor zehn Jahren beschlossenen Bologna-Studienreform den richtigen Weg eingeschlagen habe.

Ein Rest Unsicherheit bleibt, das sehen auch die Autoren so: So richtig Bilanz ziehen könne man frühestens 2015, also dann, wenn Bachelor und Master die alten Abschlüsse gänzlich ersetzt haben. Damit der Anteil derer, die nach dem Bachelor weiterstudieren, sinkt, müsste der Hochschulzugang erleichtert und die Akzeptanz bei Arbeitgebern erhöht werden, heißt es in der Studie.

Source: Tiz, C. (2009), “Wer wenig erwartet, wird nicht enttäuscht” Spiegel Online [online]. Available at: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,653950,00.html [Accessed on 24 November 2009]

“Bachelor = Abitur + noch drei Jahre Schule” – Von Jonas Goebel

Weniger Abbrecher, schnelleres Studium, fliegender Wechsel zwischen Unis: So sollte die schöne neue Campuswelt aussehen. Aber inzwischen sitzt der Bachelor-Frust tief bei Deutschlands Studenten. Sie rebellieren – und die Rumpel-Reform droht im Chaos zu versinken.

Bachelor, das ist das Reizwort der Saison. Bereits 1999 wurde die “Bologna-Reform” zur Vereinheitlichung der europäischen Bildungsabschlüsse beschlossen, aber die deutschen Hochschulen kamen erst spät in Fahrt – und klebten oft nur neue Etiketten auf die alten Studieninhalte. Jetzt ist das Gezeter groß. Kein Wunder, denn den missglückten Umbau der Studienstruktur müssen die Studenten ausbaden. Sie klagen allenthalben über überfrachtete Studiengänge und eine ständige Prüfungshatz ohne Zeit für die eigenen Studieninteressen.

“Ich habe noch keinen Studenten oder Dozenten getroffen, der der Bologna-Reform etwas Positives abgewinnen konnte”, sagt Jens, 28. “Ich kenne auch keine Pro-Bologna-Fraktion.” Nach einem Lehramts-Studium promoviert er momentan, ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter in die Studienplanung eingebunden, kritisiert vor allem Verlust der Freiräume: “Nicht einmal in der Promotion soll der Schwachsinn mit vorgeschriebenen Seminaren aufhören.”

Noch viel zu wenige Studenten protestieren gegen die Bologna-Reform, findet Jens. “Ich habe das damals auch nicht ernst genommen”, sagt er, “aber jetzt durch die Studienplanung bekomme ich mit, dass ich es besser hätte tun sollen.” Das Studium bestehe nur noch aus Prüfungen, es gebe “keine Zeit, damit sich der Inhalt setzen kann”. Über seine neunmonatige Examensphase erzählt er: “Es war keine schöne, aber eine gute Zeit. Man ist auf sich allein gestellt, muss sich organisieren, lernt sich selbst etwas beizubringen.” Für Bachelorstudenten falle diese Phase der intensiven Auseinandersetzung mit einem Thema praktisch weg.

Einheitliche Standards und Abschlüsse, so die Grundidee der Reform, sollen mehr Mobilität möglich machen, einen fliegenden Wechsel zwischen Hochschulen in ganz Europa. Gleichzeitig soll es weniger Langzeitstudenten und mehr Praxisbezug geben, indem Diplom- und Magisterstudiengänge durch das meist dreijährige Bachelor-Studium ersetzt werden. Stimmen anschließend die Noten, kann man in maximal zwei Jahren den Master anschließen.

Wie ein Schülerleben – nur mit weniger Freizeit

Nun gelten strikte Vorgaben, wann Studenten welche Seminare und Vorlesungen belegen müssen. Wahlfreiheit? Klar: bei Uhrzeit, Dozent und Thema eines Moduls. “Für persönliche und fachliche Interessen ist keine Zeit eingeplant”, sagt Jens.

Ein paar Vorteile sieht Stephan, 22, schon. Er ist Bachelorstudent im fünften Semester für “Internationale Beziehungen” an der TU Dresden. Der Studieninhalt sei strukturierter, damit auch das Studium planbarer, sagt er – “man wird zum konsequenten Arbeiten gezwungen”. Das sei sicher auch hilfreich, mindere aber deutlich den besonderen Reiz des Studentenlebens. “Mein Studentenleben ist meinem Schülerleben sehr ähnlich”, so Stephan, “nur mit weniger Freizeit.”

“Der größte Vorteil der Reform ist sicher die Anerkennung von Studienleistungen bei Auslandsaufenthalten wegen des Credit-Point-Systems”, sagt Stephan. Allerdings müsse man erstmal die Zeit für ein Auslandssemester haben. “Ich habe das große Glück, dass mein Auslandssemester in der Studienordnung obligatorisch vorgesehen war. Bei vielen meiner Freunde ist das anders, sie müssen auf einen Auslandsaufenthalt verzichten.”

Jens hält die erhoffte höhere Mobilität für eine komplette Schimäre. “Es ist manchmal nicht mal möglich, von Lüneburg nach Hamburg zu wechseln”, sagt er aus Erfahrung. Beim europäischen Austauschprogramm Erasmus sinkt in vielen Ländern die Nachfrage nach Auslandssemestern, auch in Deutschland.

Angeblich hervorragende Berufschancen

Jene, die das Chaos der Hochschulreform zu verantworten haben, zeigen längst demonstratives Verständnis für die Studenten und räumen “Fehler in der Umsetzung” ein. Aber vom Bologna-Prozess abrücken will niemand ernsthaft. Überall wabert verbales Verständnis und verschleiert, wie langsam Politik und Hochschulen reagieren. Die Kultusminister baden lau und sehen jetzt die Hochschulen in der Pflicht. Derweil sagte Margret Wintermantel, Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der “Zeit”, die Einführung der Bachelor- und Masterabschlüsse sei an vielen Stellen “vernünftig und zielführend” gelaufen. Doch von den positiven Beispielen spreche niemand.

Studenten seien heute im Schnitt zufriedener mit ihren Studienbedingungen als vor der Reform, so Wintermantel. Auch sei die Abbrecherquote in den Geisteswissenschaften inzwischen drastisch gesunken, und auf dem Arbeitsmarkt würden Bachelor-Absolventen gern genommen. Ähnlich sieht es Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Die CDU-Politikerin ermahnte Arbeitgeber, die “richtigen Signale” zu geben, dass man mit dem Bachelor “hervorragende Berufschancen” habe.

“Wenn Unternehmen dazu aufgefordert werden müssen, sagt das doch schon alles”, meint Jens. “Bachelor ist Abitur plus drei weitere Jahre Schule. Wer kreative Leute sucht, der ist bestimmt nicht mit Bachelor-Absolventen zufrieden.” Ein strukturelles Problem gebe es zum Beispiel bei Lehrern: “In ihrem Beruf sollen sie später selbstständig arbeiten, aber in ihrem Studium lernen sie gerade, nicht selbstständig zu sein.” Niemand müsse selbst aktiv werden, sondern nur in kürzerer Zeit mehr lernen, meint Jens – die inhaltliche Neugierde bleibe auf der Strecke.

Darum fordert Jens, wie viele der protestierenden Studenten, mehr Eigenständigkeit und mehr individuelle Auswahlmöglichkeiten – anstelle von einheitlichen Modulen und bis ins kleinste Detail vorgegebenen Studieninhalten. “Warum will man eine Vergleichbarkeit in allen Fächern zwischen allen Ländern?”, fragt Jens. Im wirtschafts- und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen sei das eher nachvollziehbar, im Lehramt- oder Theologiestudium nicht. Darum stellt Jens den Bologna-Umbau grundsätzlich in Frage: “Es gibt in Europa viele Ideen der Vereinheitlichung. Manche davon haben aber einfach keinen Sinn.”

Source: Goebel, J. (2009), “Bachelor = Abitur + noch drei Jahre Schule” Spiegel Online [online]. Available at: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,662255,00.html [Accessed on 24 November 2009]

Semester 1 at London Met – Goal setting, Career Exploration & Reflection

Reflective Blog – Week 1 Identify and discuss why you chose the Four personal targets that you identified in the Diagnosis and Target task.

Looking at the outcome of my reasons to study, my strengths and the areas I want to improve on, I was able to determine four targets to focus on in my first semester of higher educational studies.

As the overall goal for the first semester, I am striving towards an understanding of what it means to be a student at university. This includes the knowledge about expectations, requirements and opportunities of studying at LMU and the familiarization with fundamental academic study skills. This all should be in balance with an appropriate dedication towards my core modules and the process of settling into life in London and establishing a new social network.

The mentioned targets are necessary learning and development goals for me, as I see a clear need to reintegrate into the educational environment, since I have not been attending an educational institute for the past three years. Being part of the working world I have adjusted to different requirements and expectations needed to perform well in my job.

Learning at university is at the same time a new form of learning, which takes time to be implemented during the first year of studies. As I have just recently arrived in England, the process of integration into a new country and different culture is another priority besides my focus on achievement in all my modules.

Having been able to set those targets provides me with an understanding of what I want to get out of my first semester. This is the basis to set priorities and implement a plan how to achieve the set targets.

Reflective Blog – Week 9 – Identify the job role and industry sector you would like to work in. Indicate any skill gaps you consider that you possess in relation to your preferred role. Describe an action plan that will help you overcome these skills gaps. Also Identify the new skills or attributes that you have developed throughout this semester to date that you can add to your CV. Reflect on what the Employability Questionnaire has told you in terms of your employment aspirations.

When looking at a specific job role and industry sector to work in, I personally do not want to restrict myself by only committing to one possible option or path. In today’s ever more globalized world involving fast and unpredictable change, it is necessary to be highly flexible and adaptable. Through my international orientation I am preparing myself to be able to work anywhere in the world. At the same time I am acknowledging the fact that most jobs are not permanent anymore, and throughout a career many changes in positions and possibly industry sectors are to be expected.

Nevertheless I have been able to determine that I feel most comfortable and inspired within the cultural, leisure and tourism industries, primarily in the third sector with the main organisational objectives focused on societal, humanitarian and communal growth rather then financial profits. Within these fields I aspire to fulfil a role in management, marketing or public relations. Having a strong interest in music, performing arts and modern media, I would love to be involved in the behind the scenes work administering, planning, organising, coordination, implementing, leading and controlling the activities required to enable cultural organisations to focus on providing their specific offerings in a creative and inspirational environment.

I have been able to take part in a number of internships and work experience allowing me to explore different opportunities and work environments. My experiences as a promotional assistant for a theatre in Germany, then progressing to work as a program assistant for the student exchange NGO AFS Interculture, and finally exploring the corporate world as an IT consultant employed by IBM, have given me the chance to explore different types of jobs in different sectors.

With ongoing life experience, proceeding learning and reflection, I continuously grow as an individual, learning about my strengths and weaknesses, my wants and needs, as well as what the world has to offer me to find fulfilment in life. I am ultimately seeking a position that suits my personality in balance with my personal goals.

Through my access to higher education I am given the opportunity to acquiring formal qualifications, which consequently open doors to build a successful, prosperous and fulfilling life and future. During the process of university studies I develop a set of skills applicable to a variety of job roles hence providing more flexibility and choice. I see the important need to further indulge in work experience providing learning by doing and networking opportunities related to my field of studies. Throughout my degree I am hoping to secure valuable internships and part-time jobs to add practical experiences besides the development of fundamental theoretical knowledge. This invaluable combination leads to continuous skills development ultimately increasing my employment prospects.

The results of the employability questionnaire outlined that throughout my education and professional learning I have been able to develop strong abilities in working with others in a team, providing leadership, negotiating and persuading. Additionally I have advanced my potential in planning and organising, written communication and developing professionalism. Although still scoring high results, there is space for improvement in spoken communication, investigating, analysing, and numeracy skills. These areas can be improved through ongoing practice in presentations, research projects, data analysis and other viable activities that run during the coming semesters.

Reflective Blog – Week 10 Consider all of the academic, community and social activities you have undertaken throughout the semester, and identify THREE skills, study skills or attributes that you plan to improve next semester; describe an action plan for delivering improved performance of these skills or attributes.

The first semester is coming to an end – the last weeks require me as learner to establish a strong focus to produce the important final assessments and prepare for the upcoming examinations. Reflecting on the first four months at university, I am astounded by the fact how quickly time has passed from the enrolment and first weeks of classes until now. At the same time the past couple of months have been an intense learning and adjustment process.

Based on the outlined targets for my first semester, I believe I can be satisfied with the efforts I have invested into my studies and the given performance in my modules based on the feedback I have received so far. Through the experience of attending lectures, seminars, workshops and preparing a variety of assessments, I am continuously able to develop a better understanding of the given expectations and requirements to achieve good results.

The university provides numerous opportunities to support my studies and encourages further involvement. I have already been able to benefit from the services of the Learning Development Unit, the Careers Service, the International Office, the Student Union, as well as the academic staff in the business department.

Through the involvement in all module activities I was able to practice my academic study skills. I believe that I was able to keep up and improve my skills in written and verbal communication, working in teams, holding presentations, writing reports, project work based on deadlines, taking exams, independent and self-managed studying and managing my available time.

At the same time I was attending university, I was going through a phase of letting go of my life I left behind in South Africa and beginning a new stage settling into London. As I have already lived in different countries with different cultures, I was aware of what to expect, but ultimately it is impossible to prepare adequately for a culture shock experience. Throughout the semester I had to deal with wavering emotions and a very critical evaluation of seeing myself readjusting to the European lifestyle. At the same time I was aware that I have to adjust to my current surroundings to make the best of my time studying at LMU. Time helps, and I see that I am continuously able to better accept my new home and enjoy the positive sides of life in London, which let me to come here in the first place.

For the summer holiday period I am currently trying to organise an internship in Johannesburg within my study field. I would like to use the period between semesters to enrich my work experience and gain practical insides relevant to my degree. This will aid my understanding of the subject matter and ultimately add to my employment prospects.

For the second semester I have determined a number of tasks I want to keep on working on:

  • First of all I noticed that I struggled to consistently keep up my motivation and failed to stick to my defined weekly study schedule. I need to improve my focus by consistently attending all classes and acquiring the relevant learning content throughout the semester.
  • I want to continue to improve my study and employment skills by attending the ongoing LDU workshops and career seminars offered at LMU. Additionally I want to start exploring possible industry sectors, companies and job roles to pursue.
  • My plan is to enrich my experiences and skills by getting involved in the radio society and possibly joining other media related university projects. Also I am hoping to secure a part-time position to earn some extra income and gain work experience.
  • Being generally interested in intercultural exchanges and realising the benefits, my goal is to take part in an ERASMUS semester in my second year of studies. In order to organise this endeavour I am already in the process of preparing my application.
  • Another area of interest to me, which I want to further indulge in throughout my time at LMU, is the exploration of possible postgraduate study opportunities and graduate training options. My experience has taught me that early research and in-depth analysis helps to make well-informed decisions and leads to success.

Continuous practice, dedication, the believe in my own potential and a clear direction will lead to future growth and improvement.