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The Long Walk of Nelson Mandela (FRONTLINE – PBS Documentary)

“I cherished the ideal of a democratic and free society in which all persons live together in harmony and with equal opportunities. It is an ideal which I hope to live for and to achieve. But if needs be, it is an ideal for which I am prepared to die.” (Nelson Mandela)

Nelson Mandela

The Long Walk of Nelson Mandela” tells the story of the man behind the myth, probing Mandela’s character, leadership and life’s method through intimate recollections with friends, political allies, adversaries, and his fellow prisoners and jailers on Robben Island where Mandela spent 18 of his 27 prison years. Continue reading →

Visiting Joburg!

Hello my dear friends,

I just want to give you a heads-up…I am coming to Joburg!

At the end of my time in South Africa for this year, I am taking the opportunity to fly up from Cape Town to visit my old home Johannesburg.

I will be arriving on Saturday, 21. August and stay until the 30. August, before I return to Cape Town to pack my bags and fly back to London.

During my time in Joburg, I will be staying in Westdene.

My SA number is 0763724264.

This is a once in a year opportunity to catch up. Would love to see you for a breakfast, brunch, lunch, dinner, sun-downers or night out if you can. 🙂

Cant wait to see you again!

GOODLUCK – New Music Act from Cape Town

Hi guys, I recently listened to a live broadcast on 5FM from Johannesburg, South Africa. One of the acts performing on the line up was the band “GOODLUCK”.  They are a new live dance act influenced by Goldfish, St. Germain and acts alike…

Their live performance pretty much blew me away, so I want to take the opportunity and make you aware of these guys, as I believe they will soon get big…

Check out their blog (http://goodlucklive.wordpress.com) or Facebook Page (http://www.facebook.com/goodlucklive)

goodluck live music cape town south africa

 

A STROKE OF LUCK

It’s funny really, that a band with so much talent would be called GoodLuck. Because it’s not really luck that’s got these three musos to where they are – igniting South African night skies with their jazzing beats- it’s more like a blend of serious sums of talent, plenty of soul and a helluva lot of passion.  And their next plan? Taking over the dance floors of the world!

And they’re not far off. Because this band is serious… serious about being themselves, playing from the heart and having a good time. And that’s really why they’re here.  With a sound that blends electro beats with the distinctive sounds of sax, drums and keyboard, their music just makes you feel so good!

Barely a year after combining their passion for good music, these three musos have been charming crowds with their new wave of electronics. It’s really no surprise, because there’s a power to their music – that lifts and energises and makes you feel like you wouldn’t want to be anywhere else but on the dance floor.

GoodLuck have taken their jazzy, fizzling sound to the dance floors of St Ives, FTV, Taboo, and Club INC, have jammed alongside Paul Oakenfold, DJ Fresh, Just Jinjer, Shaun Duvet, Euphonic and Cassette, and toured as the opening act for the acclaimed outfit Goldfish. They have ignited the cities of South Africa, fired up parties in Ibiza, the UAE and Switzerland and heated up season-long residencies in Cape Town. And crowds are chanting for more.  . Goodluck are steadily making their musical mark on the international stage. . And that’s where they plan to stay.

goodluck cape town south africa

Visit 5FM online and listen to SA best DJs!

Hi my friends!

5FM – one of South Africas biggest radio stations – and my personal favourite, is providing a live stream on their website.

Visit 5fm.co.za and listen to some amazing tunes!

I can only recommend Friday and Saturday evenings!

ROGER GOODE
FRIDAY
19:00 – 22:00

VINYL FRONTIER
FRIDAY
22:00 – 01:00

ROGER GOODE SATURDAY SURGERY
SATURDAY
19:00 – 22:00

Check it out!

TEIL 2 – Rückblick auf die letzten 8 Monate in Südafrika – April bis November 2008 – Percilia Estate, Johannesburg

BITTE ZUERST TEIL 1 LESEN – EIN WENIG WEITER RUNTER SCROLLEN!

WENN IHR SCHON TEIL 1 GELESEN HABT, DANN WÜNSCHE ICH VIEL SPASS! 😉

– Beziehung –
In meinem letzten Bericht waren es noch 2 Monate, die ich mit Rachel zusammen war. Da kann man mal wieder sehen, wie viel Zeit vergangen ist. Am 8. November waren es 10 Monate. Und ich kann nur wiederholen, dass wir weiterhin jeden Moment miteinander genießen und glücklich sind!
Nach meinem Umzug nach Illovo und dem Beginn meiner Arbeit bei IBM, organisierten wir es so, das ich die Wochenenden immer bei Rachel in ihrer Wohnung in Auckland Park verbrachte. Dies war eine wunderschöne Zeit, die wir gemeinsam verbracht haben, an die ich mich immer wieder gerne zurückbesinne.
Anfang August entschied sich Rachel, auf Grund einer Mieterhöhung und Problemen in ihrer Wohn-Kommune, zurück zu Ihrer Mutter in Kempton Park zu ziehen. Wir hatten für eine kurze Zeit, da ich in dem Zeitraum auch wieder umzog, darüber nachgedacht zusammen zu ziehen, aber dies sollte zu dem Zeitpunkt noch nicht so sein.
Wegen meinem voll gestopften Arbeitsalltag und Rachels Bachlor-Studium sahen wir uns bereits weniger. Durch den Umzug aber wohnte Rachel nun auch weit entfernt von meiner Wohnung, und wir hatten zeitweise keine Möglichkeit uns zu sehen, und gemeinsame Zeit zu verbringen, was uns ziemlich zu schaffen machte, mit dem Hintergedanken, dass ich Ende des Jahres zurück nach Europa gehen würde, und Rachels Pläne nach England zu ziehen noch nicht konkret waren.
Im August kam dann die schwierige Nachricht, dass Rachel einen Ihrer Kurse im Studium nicht bestanden hatte, was direkt auch bedeutete, dass sie ein weiteres Semester studieren muss, um ihren Abschluss zu erlangen.
Damit stand fest, dass Rachel nicht direkt mit mir nach England kommen kann, was im ersten Moment ein Schlag war, im Nachhinein denke ich eine gute Sache ist. Trotzdem mussten wir uns in dem Moment mit der Aussicht auseinandersetzen ab Dezember für eine längere Zeit getrennt zu sein. Es stand generell zur Debatte wie wir ab Dezember mit unserer Beziehung fortschreiten wollten.
Es war ein emotionaler und sehr wichtiger Prozess den wir zu dem Zeitpunkt durchlebten. Letztendlich entschieden wir uns unseren Herzen zu folgen. Unsere Liebe zueinander ist so stark, unsere Bindung so unzertrennbar, dass wir unabhängig von Zeit und Raum immer miteinander in Verbindung stehen und unendliche Liebe und Freude füreinander geben.
Wir entschieden uns für die Liebe und Beziehung, wir entschieden uns füreinander. Als Zeichen meiner Liebe schenkte ich Rachel einen Ring der als Zeichen unserer Verbundenheit und Liebe an ihrem Finger glänzt und jedem zeigt, das wir füreinander bestimmt sind.
Ich habe in meinen jungen Jahren noch nicht solch eine Liebe für einen anderen Menschen empfinden können, und Rachel macht mich zum glücklichsten Menschen. Gemeinsam ergänzen wir uns und sie schafft es aus mir das Beste herauszuholen.
Rachel hat sich entschieden im Jahr 2009 ihr Studium zu vollenden, weitere Arbeitserfahrung zu sammeln und ihren Umzug in ein anderes Land vorzubereiten. Ab Dezember werden wir für die folgenden 12 Monate räumlich getrennt voneinander leben – sie in Potchefstroom Südafrika und ich in London, Großbritannien. Aber wenn alles gut läuft, wie wir es uns gemeinsam Wünschen werden unsere Wege schon bald wieder zusammenführen.

– AFS Südafrika-
AFS Südafrika, mein Arbeitgeber während meiner Zivildienstzeit, blieb immer eine schöne Anlaufstelle für mich. Während meines zweiten Jahres in Südafrika blieb ich im regelmäßigen Kontakt mit meinen Ex-Kollegen und guten Freunden. Ich half Janosch und Asad, den nachfolgenden Zivildienstleistenden als Freund und Ratgeber, sich in Südafrika einzuleben, und war in verschiedenster Art und Weise als ehrenamtlicher Mitarbeiter dabei die Arbeit von AFS zu unterstützen. Über AFS habe ich viele neue Bekanntschaften machen können, welche ich bereits sehr vermisse. Ich habe neue Freunde gefunden, und viele wunderschöne Erfahrungen gesammelt, welche ich niemals vergessen werde. Ich hoffe, dass AFS Südafrika es schafft sich den Herausforderungen zu stellen und sich langfristig in Südafrika zu etablieren. Ich werde AFS Südafrika im Herzen behalten und vermissen! Macht weiter mit eurer tollen Arbeit und bleibt so wie ihr seid!

– Besuch Eltern aus Deutschland –
Im April war es auch soweit. Meine Eltern kamen nach Südafrika, um mich zu besuchen und gleichzeitig die Familie Preis in Südafrika kennen zu lernen. Meine Eltern verbrachten insgesamt 2 Wochen in Südafrika. Die erst Woche verbrachten sie in Johannesburg. Sie wohnten im Haus von Heino Preis, einem Onkel zweiten Grades von mir, wenn ich es richtig verstanden habe. Da ich gerade meinen Job bei IBM angefangen hatte und mich auch noch in der Ausbildung befand, konnte ich mir leider keinen Urlaub nehmen. Deshalb war es klasse, dass Heino sich eine Woche frei nehmen konnte, um meinen Eltern einmal Johannesburg und Umgebung zu zeigen.
Ich organisierte es so, dass wir uns am ersten Abend zum Abendessen bei Heino treffen konnten und das darauf folgende Wochenende gemeinsam verbringen konnten. Gemeinsam mit Rachel machte ich eine Tour durch Johannesburg und zeigte meinen Eltern all die Ortschaften, wo ich lebte, arbeitete, viel Zeit verbrachte und stellte Ihnen Timothys Familie vor. Zum Abschluss des ersten Tages organisierten wir noch ein gemeinsames Abendessen mit Rachels Mutter Jane. Den nächsten Tag verbrachten wir mit einem Frühstück und Spaziergang am Zoo Lake, dann schlenderten wir über den Markt in Rosebank und nahmen am Abend am Gottesdienst der Christian Family Church in Kempton Park teil, was ein wunderbares Erlebnis war.
Die zweite Woche verbrachten meine Eltern damit die Garden Route zu bereisen, bis sie dann Ihre Reise in Kapstadt vollendeten, von wo sie zurück nach Deutschland flogen.
Die Rückmeldung, die ich von Ihnen bekam war rundum positiv und begeistert von ihren Erfahrungen, die sie in den zwei Wochen machen durften. Meine Eltern waren rundum fasziniert von Südafrika, und sprachen sogar davon, sich hier niederzulassen, wenn sie in Rente gehen! 😉 Es hat mich sehr gefreut solche Worte von ihnen zu hören, da Südafrika ein zweites zu Hause für mich geworden ist und sie die Liebe zu diesem Land mit mir teilen konnten. Wie ich es immer sage, man muss das Leben in Südafrika einmal selbst erleben, um die Faszination und Liebe für dieses Land verstehen zu können!

– Positives Denken –
Ich habe in meinem letzten Bericht das Thema ‚positives Denken’ erläutert und im Folgenden auch einen Artikel über das Thema online gestellt.
Ich kann nur immer wieder betonen, dass ich es nur jedem empfehlen kann sich einmal mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Es hat für mich bereits unglaublich schöne Wirkung gezeigt, so dass ich die Resultate deutlich spüren und sogar sehen kann.
Ich lebe meine positive Lebenseinstellung und rein optimistisches Denken! Alles ist möglich, es gibt keine Grenzen für die Kraft des Geistes. Jeder Mensch kann seine eigene Realität kreieren, und nur du selbst bist in voller Kontrolle über dein Denken und die unglaubliche Kraft die du damit ausüben kannst.
Setze dich doch einfach einmal ab und zu hin und besinne dich auf das was wirklich wesentlich ist in deinem Leben. Kläre deine Gedanken und denke über die Dinge nach die du in deinem Leben hast, für die du dankbar bist und die dich glücklich machen. Schon schnell wirst du realisieren, dass es keinen Grund gibt traurig zu sein oder sich zu ärgern, da wir uns unglaublich glücklich und zufrieden schätzen können, über den Überfluss an Wunderbarem mit dem uns unser Leben überschüttet.
Als nächsten Schritt denke nach über deine Wünsche, Träume, Vorstellung über dein Leben, wie du es möchtest, und lasse freien Lauf, stell es dir bildlich vor und wie glücklich du damit wärest und glaube fest daran, dass es bereits Wahrheit ist, im hier und jetzt!
Wenn du diese Technik ein paar Mal in der Woche anwendest, und es kostet dich nicht einmal viel Zeit und Kraft, ganz im Gegenteil, es wird dich stärken, Spaß machen und dich kräftigen, dann wirst du im laufe der Zeit eine Veränderung in deinem Denken und deiner Lebensweise verspüren. Vielleicht merkst du dann, dass dir viele Dinge leichter fallen und du unbekümmerter durch dein Leben gehst! Versuch es doch einfach aus, schaden kann es nicht! Viel Spaß!

– Rückblick –
Rückblickend schätze ich mich sehr glücklich und ich bin zutiefst dankbar, dass ich diese zweieinhalb Jahre in Südafrika verbringen durfte. Es war ein Geschenk des Lebens, das mich zum richtigen Zeitpunkt hier hin führte und mich vom Grunde auf verändert hat. Ich möchte diese Zeit nicht missen. Es war ein wunderbares Abenteuer des Lebens. Ich habe so viel erlebt, erfahren, gesehen, gehört, geschmeckt, gefühlt, ertastet, erforscht und konnte somit meine Lebensphilosophie erweitern. Mit Sicherheit hat all dies mich stark geprägt und mir zum gleichen Augenblick Lebenserfahrung erbracht, welche mir hilft auf dem Wege mich selbst zu finden. Ich brauchte diese Zeit, um herauszufinden was für einen Weg ich einschlagen möchte im Hinblick auf mein kommendes Studium. Eine Zeit genutzt dafür meine Grenzen auszutesten, mit vielen Dingen zu experimentieren und dadurch an Stärke und Reife hinzuzugewinnen.
Rückblickend war meine Zeit in Südafrika eine sehr wertvolle Zeit, welche mir zwei Jahre Arbeitserfahrung gebracht hat, und welche ich mit dem erfolgreichen Abschluss von zwei Kurzdiplomen und einem Zertifikat vervollständige. Ich habe viele neue Freundschaften geschlossen, und bin ein Teil mehrer Familien geworden, dessen Türen immer offen stehen. Ich habe meine große Liebe gefunden und habe gelernt, dass man nicht perfekt sein muss, sondern dass Leben zu kurz ist, um nicht im hier und jetzt zu leben und jeden Moment zu genießen!

– Zukunftsausblick –
Mit dem Ausblick auf die kommenden Wochen und Monate habe ich mir erst einmal eine Auszeit verdient, wo ich einfach abschalten möchte, um meinen Kopf zu entschlacken, und einfach mal wieder den Moment zu genießen. Den letzten Monat in Südafrika werde ich dafür nutzen meine Freunde zu treffen, welche ich in letzter Zeit vernachlässigt habe. Ich werde jeden freien Moment mit Rachel verbringen, und mental mich langsam von Johannesburg und Südafrika verabschieden. Ich werde mich einstimmen auf die nächsten Jahre, welche ich in Europa verbringen werde. Zunächst einmal steht eine Zeit zurück in meiner Heimat Deutschland an. Ich werde Weihnachten und Neujahr mit meiner Familie und meinen Freunden in Deutschland verbringen, und ich freue mich schon sehr darauf. Das wird eine schöne Zeit. Es gibt nichts Schöneres als mit Familie und guten Freunden zu sein.
Für die Zeit ab Mitte Januar steht dann der Umzug nach London an, wo ich die kommenden drei Jahre Leben werde, um mein Studium zu vollziehen. Ich freue mich darauf, ich freue mich auf London und all die neuen Begegnungen und Eindrücke die dort auf mich warten. Es stehen neue Herausforderungen vor mir, denen ich mich mit Ergeiz entgegenstelle. Es wird wie immer nicht leicht, aber es ist die richtige Entscheidung für mich. Das weis ich vom tiefen Inneren meines Herzens, welches mich in diese Stadt geführt hat.

Ich genieße den Moment und freue mich auf das was kommen mag! Ich weis alles wird gut und langfristig so wie ich es mir jetzt vorstelle! Ganz viel Liebe euer MARIAN!

TEIL 1 – Rückblick auf die letzten 8 Monate in Südafrika – April bis November 2008 – Percilia Estate, Johannesburg

Es ist nun November und das Jahr 2008 bewegt sich bereits wieder dem Ende zu. Meine letzte Woche in Südafrika beginnt, und ich kann es kaum fassen wie schnell das Jahr 2008 doch vergangen ist. Und es scheint nicht nur mein persönlicher Eindruck zu sein, sondern viele Menschen um mich herum geben mir das gleiche Feedback.

Seit Anfang April war ich so beschäftigt, dass ich gar nicht mehr dazu gekommen bin meine monatlichen Berichte zu schreiben, um euch an meinen Erlebnissen auf dem schwarzen Kontinent teilhaben zu lassen. Mit meinem Studium und meiner Vollzeitstelle bei IBM war ich so sehr ausgelastet, dass kaum Zeit für andere Dinge, wie Freunde und Freizeit übrig blieben.

Ich habe nun mein Studium abgeschlossen, und seit dem 3. November bei IBM gekündigt. Jetzt finde ich die Zeit mich noch einmal hinzusetzen und meine rückblickenden Worte über die vergangen fast 8 Monate einmal zusammenzufassen.

Zwei und ein halb Jahre In Südafrika kommen zu einem Ende. Eine sehr prägende Zeit meines Lebens, die mich unglaublich beeinflusst und geformt hat. Eine Zeit gefüllt mit wunderschönen und traurigen Erfahrungen und Erinnerungen, welche ich für immer in mir tragen werde.

– Auto –
In meinem letzten Bericht im März habe ich noch freudig davon geschrieben, dass ich endlich meinen Golf aus der Reparatur wiederbekommen habe. Dieses Glück hielt nicht viel länger an. Einige Wochen später kam es zu dem Ereignis, wovon ich von Anfang an gewarnt wurden bin. Der Citigolf ist das meist gestohlene Auto in Südafrika.
Anfang Juni wurde mein Citigolf vor dem Haus von Rachel in Auckland Park in Johannesburg gestohlen! – Es war ein normaler Arbeitstag in der Mitte der Woche. Ich entschied mich nach dem Feierabend noch bei Rachel vorbeizufahren, da ich sie seit ich arbeitete, meist nur am Wochenende sehen konnte. Es sollte eine Überraschung sein, und ich wollte nur kurz hallo sagen und ein klein wenig Zeit mit ihr verbringen, da ich noch viel zu lernen hatte am Abend. Ich hielt kurz in meiner Wohnung an, um mich umzuziehen und meine Arbeitsdokumente und Laptop abzustellen (es sollte eine sehr gute Entscheidung gewesen sein!). Ich kaufte noch schnell Rachels Lieblings-Schokolade und fuhr zu ihrem Haus. Ich hatte immer das Gefühl, dass Rachel in einer sehr sicheren, einer sehr ruhigen und schönen Gegend lebte. Das sollte genau das Problem werden. Ich machte mir wenig Sorgen mehr, da zu dem Zeitpunkt mir für lange Zeit nichts mehr passiert war, und ich geriet wieder in eine Situation, dass ich zu bequem wurde, und nicht mehr auf alle Sicherheiten aufpasste, was mein Fehler sein sollte.
Da ich nur kurz in das Haus gehen wollte, entschied ich mich in der Strasse direkt vor dem Haus zu parken, 5 Meter entfernt von Rachels Zimmer, aber außerhalb der Sicherheitsbarrikaden, anstatt das Tor zu öffnen und innerhalb zu parken. Trotzdem schaltete ich natürlich alle Sicherheitsvorkehrungen ein. Dazu zählten ein Gangschaltungsschloss, Anti-Hijack System, Alarmsystem, Autoverriegelung und Tracking-Device! Hört sich so an, als ob das niemand so schnell mal klauen kann. Aber falsch gedacht! In Südafrika gibt es professionelle Autodiebstahlbanden, die sich spezialisiert haben in dem Bereich.
Ich hielt mich für 15 Minuten in Rachels Zimmer auf (welches direkt neben dem geparkten Auto sich befand) und als ich mich verabschiedet hatte, und das Haus verlies, und nur eine leere Strasse sah,….war mir sofort klar,….so eine Scheiße, jetzt hat es mich erwischt!
Nicht ein Ton, kein Geräusch, kein Pips! Ein Auto verschwindet, als hätte es niemals dort gestanden. Und alles passierte genauso wie ich es einige Wochen vorher geträumt hatte, was mir dann erst richtig bewusst wurde. Ich hatte es einfach ignoriert und verdrängt!
Ich kontaktierte sofort den Tracking-Service, welche sofort die Suche nach dem gestohlenen Auto aufnahmen. Zum gleichen Zeitpunkt fuhr ich sofort zur nächstgelegenen Polizeistelle und meldete mein Auto als gestohlen. Um 1 Uhr morgens erhielt ich dann den Anruf, dass mein Auto im Süden von Johannesburg gefunden wurde. Die Diebe waren bereits verschwunden, und hatten alles was ausbaubar war mitgenommen, inklusive Soundsystem, Ersatzreifen, so ziemlich das gesamte Innere des Wagens. Außerdem hatten sie versucht den Tracker zu finden, und dabei einiges kaputtgemacht. Das Auto war leider nicht mehr fahrtüchtig, da die meisten elektronischen Teile gestohlen wurden, und beim Diebstahl wohl auch der Motor und das Getriebe schaden mitgenommen hatten. Mir wurde erklärt, dass die Autodiebe 2 Minuten brauchen um einen Citigolf zu klauen, sie trennen den Alarm unter dem Auto, öffnen die Tür, und Schleppen das Auto ab. Sobald es an einem sicheren Ort ist, brechen sie das Gangschaltungsschloss und suchen nach dem Tracker. Da das Auto nie gestartet wird, bleibt das anti-hijack System inaktiv. Sie setzen eine bestimmt Zeitspanne, um den Tracker zu finden, falls sie erfolglos sind, lassen sie das Auto zurück.
Der folgende Prozess mit dem Auto war relativ kompliziert und kostete mich viel Zeit und Kraft. Ich organisierte, dass meine Versicherung das Auto von der Polizei abholte, und inspizierte. Nach einem langen Prozess wurde entschieden, dass der Schaden zu groß sei, um das Auto zu reparieren, aber die Versicherung weigerte sich mich auszuzahlen. Um einen langen 5 monatigen Prozess zusammenzufassen – ich musste den Fall vor die südafrikanischen Behörden bringen, die letzten Endes vor kurzem im November die Entscheidung fällten, dass ich für den Wert des Autos ausgezahlt werden muss. Damit hat eine lange Geschichte ein Happy Ending für mich! Eine Erfahrung, die man niemanden wünscht, die mich aber stärker gemacht hat, um zukünftig mit ähnlichen Stresssituationen umzugehen. Aber es war eine deutliche Erinnerung für mich, dass dieser Ort nicht so paradiesisch ist, wie man doch immer wieder denkt. Es passieren viele schlimme Dinge in Johannesburg, und in diesem Fall war es nur ein Auto und niemandem wurde körperlich geschadet. Trotzdem brachte es mich dazu nachzudenken, und ich fühlte mich nicht mehr wirklich sicher.
Wie ich in der Vergangenheit bereits berichtet habe, ist ein Leben in Johannesburg ohne Auto praktisch unmöglich. Das öffentliche Verkehrsystem ist sehr unzuverlässig und unsicher. Da ich täglich zur Arbeit erscheinen musste, war es unumgänglich ein Auto zu haben. Den ersten Monat nach dem Diebstahl wurde mir noch ein Mietauto gestellt von der Versicherung, danach musste ich es dann selbst finanzieren. Ich fand ein gutes Angebot mit einem Autovermieter der mit IBM zusammenarbeitet, und miete seitdem bis heute. Ich freue mich auf die Zeit, wenn ich wieder in Europa bin und in London ohne Auto auskomme!

– Arbeit –
Am ersten April 2008 erhielt ich meine Arbeitserlaubnis und begann offiziell meinen Job bei IBM South Africa. Von nun an hieß es pünktlich von 8am bis 16pm meine Arbeit von Montag bis Freitag abzuleisten. Ich war zurückgekehrt in die Arbeitswelt, und mit der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages, hatte ich auch das Gefühl eine gewisse Freiheit abzugeben. Aber es war mir bewusst, und es war mein Wunsch nach einer neuen Herausforderung, dem Drang nach neuen Lernerfahrungen und natürlich die Möglichkeit Geld zu verdienen für mein zukünftiges Studium. Ich entschied mich diesen Job anzutreten, mit dem klaren Ziel dort für die nächsten 6 Monate zu arbeiten, und einmal die Corporate-World kennen zu lernen. Mir war von Anfang an klar, dass mich dieser Job nicht erfüllen würde, da es eine Call-Centre Umgebung ist, und jede Kleinigkeit genau aufgezeichnet und kontrolliert wird, sowie der Fakt, dass ich ungern am Telefon spreche, und dies die Grundvorrausetzung ist, um jemandem auf der anderen Seite der Weltkugel mit einem Problem zu helfen. Jedoch war dies auch wieder ein Ansporn für mich, da ich mich gerne Situationen aussetze, welche Überwindung benötigen, mir aber auf lange Sicht sehr weiterhelfen.
Den ersten Monat im Job verbrachte ich damit ausgebildet zu werden, um die Tätigkeiten im technischen Kundendienst am deutschen Helpdesk der IBM durchführen zu können. Die Ausbildung war konzentriert auf die drei Bereiche – IT, Kundendienst und Qualitätsmanagement. Im Anschluss auf das erfolgreiche Training wurde ich dann eingeführt in meine Arbeit als technischer Agent für IBM Kunden und IBM interne Mitarbeiter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unser Team bestand aus 15 Agenten, die ca. 30000 Deutsch-Sprechenden Kunden zur Hilfe standen, im Falle von technischen Problemen mit IBM Software und Hardwareprodukten.
Nach der ersten Lern- und Eingewöhnungszeit kam ich recht schnell sehr gut zu Recht mit der alltäglichen Arbeit. Ich empfand es die gesamte Zeit über als eine wunderbare Lernmöglichkeit und eine Erweiterung meiner Kenntnisse und Erfahrungen in der Arbeitswelt, speziell in solch einem globalen Unternehmen. Ich verbrachte letztendlich 7 Monate bei der IBM. Ich habe viele interessante neue Kontakte knüpfen können, einmal die Corporate-World von innen kennen gelernt und mir sicherlich viele neue Fähigkeiten angeeignet. Wenn es mein Wunsch gewesen wäre langfristig in Südafrika Karriere zu machen im IT-Bereich, wäre dies sehr gut möglich gewesen über den Einstieg bei IBM, jedoch ist zu diesem Zeitpunkt mein Studium die Priorität, welches mir dann auch die Türen öffnet weltweit beschäftigt zu sein. Ich möchte meine Zeit bei IBM nicht missen. Es war eine tolle Erfahrung und wird mir sicherlich in Zukunft sehr hilfreich sein. Durch den Job hatte ich die Möglichkeit zu sparen, um mir nun auch mein Studium in London zu ermöglichen.

– Studium –
Mit dem Beginn meiner Vollzeitstelle bei IBM, musste ich dann natürlich auch meinen Studienplan anpassen. Tagsüber war ich nun voll mit meinem Job beschäftigt, und musste es irgendwie in Einklang bringen, dass ich am Abend und Wochenende genug Zeit zusammenbringe, um erfolgreich meine Kurse in Sales and Marketing Management sowie in Event-Koordination zu absolvieren.
Am Wochenende besuchte ich Vorlesungen; während der Woche organisierten wir Treffen, um an Gruppenprojekten zu arbeiten; dazu kamen Hausarbeiten und konstantes voranschreiten im Lernstoff. Mit voranschreitender Zeit passte ich meinen Arbeits- und Lernplan immer besser an, und schaffte es in einen alltäglichen Rhythmus zu gelangen. Durch wöchentliche und tägliche Zielsetzungen, schaffte ich es meinen konstanten Fortschritt zu erkennen, der mich auf einen guten Weg brachte.
Zunächst einmal war mein Fokus auf meinen Kurs in Sales and Marketing Management, da dieser um April, Mai und Juni herum sehr fordernd wurde. Ich schaffte es letztendlich eine sehr gute Hausarbeit, sowie Gruppenpräsentation zu erstellen, und erreichte Anfang Juli mit dem Abschlussexamen ein unglaubliches Ergebnis von 98%. Dies bedeutete eine Gesamtkursnote von 95% und damit dem besten Ergebnis des Kurses. Dieses Ergebnis brachte mir auch Aufmerksamkeit bei IBM. Mein Manager gratulierte mir und wollte direkt eine Kopie meiner Ergebnisse für die Personalakte haben.
Durch meine Konzentration auf einen Kurs, war ich vom Zeitplan sehr ins Hintertreffen mit meinem Fernstudienkurs in Event-Koordination geraten. Dieser Kurs war ursprünglich für einen Zeitraum von 12 Monaten ausgelegt, und mir blieben Anfang Juli nur noch 3 ½ Monate bis zum Abschlussexamen. Darüber hinaus entschied ich mich dann lernhungrig dafür einen neuen Kurs an einem weiteren College namens ‚College Campus’ im Bereich Office Administration zu beginnen, welcher bis Mitte November laufen sollte.
Mit dem tollen Ergebnis in Sales & Marketing Management war ich auf einem Motivationshoch angelangt, und wollte wirklich das Beste aus meiner restlichen Zeit in Südafrika rausholen. Mit dieser Entscheidung war aber auch klar, dass ich von nun an keine freie Zeit mehr für viel Vergnügen und andere Dinge neben meiner Arbeit und Studium haben würde, und das ich wirklich 110% geben müsste, um alles erfolgreich hinzubekommen.
Mit dem neuen Kurs in Office Administration kam ich gut zurecht, jedoch hatte ich meine Schwierigkeiten mich durch den Stoff in Events durchzuarbeiten. Ich erreichte irgendwann den Punkt, wo ich darüber nachdachte den Kurs aufzugeben, jedoch setzte sich dort dann mal wieder mein unbegrenzter Wille durch niemals etwas aufzugeben, und zumindest immer das Beste zu geben, egal ob es am Ende nicht das ideale Ergebnis bringen sollte.
Von nun an verbrachte ich jeden Tag von Montag bis Freitag 14 Stunden im Büro. Arbeitete von 8am bis 16pm. Nach Feierabend holte ich meine Studienmaterialien raus und lernte bis manchmal Mitternacht, bis ich dann nur noch nach Hause kam, um ins Bett zu fallen und zu schlafen. So sah letztendlich mein tägliches Leben aus von Ende August bis Ende Oktober, als ich dann, was vor ein paar Monaten noch unvorstellbar war, perfekt vorbereitet in mein Events-Examen ging. Die Ergebnisse werden erst im Februar veröffentlicht werden. Auch mein Office Administration Kurs verlief sehr erfolgreich und ich erreichte eine Endnote von 89%.
Rückblickend kann ich sagen, dass ich sehr viel Zeit und Energie in meine Arbeit und mein Studium gesteckt habe, ich dadurch aber überdurchschnittlich gute Leistungen erzielen konnte, welche mir in meiner Zukunft sehr helfen werden. Mein Aufenthalt in Südafrika war eine sehr erfolgreiche und überaus fördernde Zeit für mich persönlich und im professionellen Sinne.

Parallel zu meiner Studienzeit in Südafrika habe ich mich entschieden mich für ein Vollzeitstudium zum Bachlor-Degree in Großbritannien zu bewerben. Ich konzentrierte mich auf die Zusammenstellung meiner Bewerbungsmappe und bewarb mich bei fünf Universitäten im Großraum London. Um den Oktober herum, bekam ich Rückmeldungen, dass ich von allen Universitäten einen Platz angeboten bekam. Ich entschied mich den Platz meiner Erstwahl zu akzeptieren. Ab Februar 2009 werde ich mein Studium im kombinierten Studiengang Marketing und Musik & Medien Management an der London Metropolitan University in London anfangen. Damit steht fest, dass ich Ende des Jahres ganz sicher nach Europa zurückkehren werden, um erst Mal für die nächsten 3 Jahre mein Studium zu absolvieren.

– Bafög/Studienkredit –
Während der letzten Monate habe ich mich auch darum gekümmert, meine Finanzierung des kommenden Vollzeitstudiums in London sicherzustellen. Wenn ihr mich vor 2-3 Jahren gefragt hättet, ob ich in London studieren möchte, hätte ich mit NATÜRLICH geantwortet, aber dazugefügt – DAS IST LEIDER NICHT FINANZIERBAR! Aber hier ist wieder das beste Beispiel, dass alles möglich ist, wenn man sich nur frühzeitig damit auseinandersetzt und sich zielstrebig mit viel Geduld und Ausdauer auf seine Wünsche konzentriert.
An jeder Universität in England werden jährliche Studiengebühren erhoben. Diese handeln sich momentan um den Betrag von £3,145 für ein akademisches Jahr.
Dazu kommen die Lebenshaltungskosten, welche in London wegen der hohen Mietpreise und dem teuren Pfund auch höher sind als in vielen anderen Städten Europas.
Ich habe mich frühzeitig um einen Studiengebühren-Kredit gekümmert, welcher die Kosten für das erste Studienjahr für mich übernimmt. In Großbritannien gibt es die Möglichkeit wegen der hohen Studiengebühren, einen Studienkredit von der Regierung aufzunehmen, welcher direkt an die Universität ausgezahlt wird. Dieser Kredit wird zinslos ausgegeben, und muss erst zurückgezahlt werden, sobald das Studium abgeschlossen wurde, und man ein Einkommen von höher als £15,000 im Jahr erzielt. Dann zahlt man monatlich einen bestimmten Prozentsatz zurück. Der Rückzahlungsbetrag ist gleich dem Leihbetrag.
Durch meine Arbeit bei IBM hatte ich die Möglichkeit für mein Studium anzusparen, was mich voraussichtlich in die Lage versetzt meine Studiengebühren für das zweite und dritte Studienjahr selbst zu bezahlen.
Durch die unglaubliche Unterstützung meiner Eltern und Familie, welche an mich und meine Ziele glauben, sowie die Hilfe durch Kindergeld und Auslandsbafög, schaffe ich es ein Budget zusammenzustellen, welches es mir ermöglicht in London zu leben und zu lernen. Ich werde natürlich bei sehr knapper Kasse leben, aber das gehört zum Studentenleben dazu.
Ich bin unglaublich dankbar, dass meine Familie es mir ermöglicht meine Träume auszuleben, und mein Leben nach meinen ganz eigenen Wünschen zu gestallten und zu wählen. Ich fühle mich sehr glücklich solch eine Freiheit zu haben, und weis, dass ich all dies meinen Eltern zu verdanken habe, die es mir erlaubt haben in meinem Leben zu erreichen, was ich bisher erreicht habe. Ich bin zutiefst dankbar und schätze jede Kleinigkeit die mir das tägliche Leben schenkt. Ich bin mir bewusst, dass ich zu den wenigen Menschen gehöre, die in einem Land geboren sind, dessen Lebensverhältnisse uns viel ermöglichen und wir stark privilegiert sind mit dem was wir in unserem Leben an Möglichkeiten haben. Es kommt darauf an, ob wir dies erkennen und was wir damit in unserem Leben anfangen. Durch meine Zeit, die ich in anderen Ländern und Kulturen verbringen durfte, ist mir deutlich geworden, dass ich unglaublich glücklich sein muss mit dem was mir mein Leben bisher eröffnet hat, da nicht viele solche wunderbaren Möglichkeiten haben. Dazu glaube ich, dass mit der Kraft des positiven Denkens alles möglich ist, was man sich wünscht und ersehnt.

– Kindergeld –
Bezüglich des Kindergeldes wurde um den April 2008 herum auch endlich eine Entscheidung getroffen. Der ausstehende Betrag sollte rückwirkend ausgezahlt werden. Es musste also erst wieder ein Anwalt eingeschaltet werden, bis etwas geschieht.
Als meine Mutter dann meine Studienbescheinigung für mein Studium in London an die Familienkasse schickte, wurde dieser doch tatsächlich ohne Nachfragen sofort akzeptiert, und die Zahlungen werden ohne Schwierigkeiten weitergeführt. Wow, das sind doch wirklich tolle Neuigkeiten.

– Wohnung/Umzug –
Wie in meinem letzten Bericht angedeutet zog ich Ende März aus unserer gemeinsamen WG mit Janosch, Isa und Mickey aus, um in eine neue WG in Illovo ganz in der Nähe meiner neuen Arbeitsstelle bei IBM einzuziehen. Ich organisierte einen Bukkie von einem Freund und wir transportierten mein Bett und anderen Besitztümer zu meiner neuen Wohnung. In meiner neuen WG teilte ich mir eine 3 Zimmer Wohnung mit großem Wohnzimmer, Esszimmer, Küche, zwei Badezimmern und Balkon mit zunächst drei und später zwei indischen Frauen. Ich hatte bereits im November 2007 Bekanntschaft mit den Mitbewohnerinnen gemacht, und so hatte sich eine Freundschaft entwickelt, die sich nun zu einer Wohngemeinschaft entwickelte. Die Wohnung hatte wirklich eine ideale Lage und war sehr groß und einfach schön. Jeder in der Wohnung arbeitete tagsüber, nur ich war der einzige der nach Feierabend dann noch ran musste um zu lernen. Damit verbrachte ich auch die meiste Zeit des Abends nach der Arbeit.
Ende Juni entschied ich mich wiederum umzuziehen, da es zu gewissen Unstimmigkeiten mit der Hauptmieterin kam, welche plötzlich mehr Miete haben wollte. Weitere Gründe für meinen weiteren Umzug waren, dass ich mich immer mehr als ein Gast in der Wohnung fühlte, als das es mein zu Hause war. Außerdem war es langfristig einfach sehr anstrengend mit den Mädels zusammen zu leben. Da es einfach fast täglich irgendein Drama gab, und sie mich immer versuchten in das Geschehen zu involvieren.
Es sollte sich herausstellen, dass die Entscheidung nochmals umzuziehen, Anfang Juli, die richtige war. Ich hatte das große Glück eine 1-Zimmerwohnung auf dem Grundstück der Familie Stead zu finden. Die Miete war der gleiche Preis wie in der vorigen Wohnung für ein vollmöbelisiertes Zimmer mit eigenem Badezimmer, Kabelfernseher, geteilte Küche, Zugang zum Garten und Pool, sowie einer Maid 5 Tage die Woche, welche sauber machte, meine Wäsche wusch und bügelte. Was für ein Luxus, aber Normalität in Südafrika.
Die Vermieter waren herzensgute Menschen, die mir immer mit helfender Hand zur Seite standen bei jederlei Fragen, und mich immer wieder zum gemeinsamen Abendessen einluden. Ich fühlte mich sehr wohl in der neuen Wohnung, welche sich in einem kleinen Stadtteil, namens Percilia Estate, im Osten von Johannesburg befand.

DA DIESER BERICHT SEHR LANG IST, UND ICH VERSUCHE DIE LETZTEN 7 MONATE IN SÜDAFRIKA ZUSAMMENZUFASSEN, ENDET HIER DER 1TE TEIL!

TEIL 2 FOLGT IN KÜRZE! ICH HOFFE ES HAT EUCH BISHER GEFALLEN! WÜRDE MICH ÜBER RÜCKMELDUNGEN FREUEN!

You Know You’re South African If…

Ø You produce a R100 note instead of your driver’s licence when stopped by
a traffic officer

Ø You can do your monthly shopping on the pavement

Ø You have to hire a security guard whenever you park your car

Ø You can count the national soccer team’s scores with no fingers

Ø To get free electricity you have to pay a connection fee of R750

Ø Hijacking cars is a profession

Ø You can pay your tuition fees by holding up a sign at a traffic light

Ø The petrol in your tank may be worth more than your car

Ø More people vote in a local reality TV show than in a local election

Ø People have the most wonderful names: Christmas, Goodwill, Pretty,
Wednesday, Blessing, Brilliant, Gift, Precious, Innocence and Given

Ø “Now now” can mean anything from a minute to a month

Ø You continue to wait after a traffic light has turned to green to make
way for taxis travelling in the opposite direction

Ø Travelling at 120 km/h you’re the slowest vehicle on the highway

Ø You’re genuinely and pleasantly surprised whenever you find your car parked where you left it

Ø A bullet train is being introduced, but we can’t fix potholes

Ø The last time you visited the coast you paid more in speeding fines and toll fees than you did for the entire holiday

Ø You paint your car’s registration on the roof

Ø You have to take your own linen with you if you are admitted to a government hospital

Ø You have to prove that you don’t need a loan to get one

Ø Prisoners go on strike

Ø You don’t stop at a red traffic light, in case somebody hijacks your car

Ø You consider it a good month if you only get mugged once

Ø Rwandan refugees start leaving the country because the crime rate is too high

Ø When 2 Afrikaans TV programmes are separated by a Xhosa announcement of the following Afrikaans program, and a Pedi ad

Ø The employees dance in front of the building to show how unhappy they are

Ø The SABC advertises and shows highlights of the program you just finished watching

Ø You get cold easily. Anything below 16 degrees Celsius is Arctic weather

Ø You call a bathing suit a “swimming costume”

Ø You know what Rooibos Tea is, even if you’ve never had any

Ø You can sing your national anthem in four languages, and you have no idea what it means in any of them

Ø You know someone who knows someone who has met Nelson Madela

Ø You go to “braais” (barbecues) regularly, where you eat boerewors (long meaty sausage-type thing) and swim, sometimes simultaneously

Ø You know that there’s nothing to do in the Free State

Ø You actually get these jokes and pass them on to other friends from SA. You realise after watching the news on TV that nothing happened in the rest of the world.

To alleviate congestion in post office queues, they bring in the innovative idea of selling scratch cards.

The fact that there is an election and people are standing in line waiting to vote is more important than the result of the election.

The police advise you not to stop if they wave you down in the middle of the night but rather speed past them and drive to your nearest police station.

People would rather be killed in their beds than live in some country where they would have to get up and make it themselves.

A minibus taxi overtakes you, just to stop right in front of you.

When the road narrows, the guy to the rear of you has right of way.

Votes have to be recounted until the right party wins.

A shop clerk makes you feel as if he/she is doing you a favour by letting you buy from their shop.

The police ask you if they should follow up on the burglary you’ve just reported.

The government has more opposition from themselves, than from any opposition party.

A minister is fired, and returns the government cell phone, but keeps the G-number-plated BMW.

A 45 year old engineer is replaced by a 25 year old who cannot write his own name.

Half the city pays for the other half’s electricity and water supply.

A murderer gets a 2 year sentence, and a pirate M-Net viewer a 6 month sentence.

Crime actually DOES pay.

The government GIVES you a house, and you complain.

You can’t even go on a business trip to Oz without somebody asking knowingly, “Oh, having a look around, are you? …”

You attempt to get onto a freeway via an on-ramp and the guy approaching on the freeway deliberately speeds up to prevent you merging smoothly with the traffic.

There is more space between the sole of your foot and the accelerator pedal than between your rear bumper and the car behind you.

People would rather drive a flashy car with HUGE repayments and MASSIVE insurance than live in a decent house.

The post office stores letters instead of delivering them.

An employer has to pay his employees wages during a strike and cannot lock them out.

Cops are always able to spot you for parking without display while never able to see the minibus taxis parking in the middle of the road.

SABC 3 is SABC 2 after 18:30, only in KwaZulu-Natal, except on the weekend.

Petrol takes the biggest price jump in history, the banks increase their interest rates by two percent, and the Rand’s value dives by 25%, but we are told that “we have just had the lowest inflation rate increase in 24 years”.

You go to prison for murder, and instead of the death sentence, you get a nice box of condoms.

Pre-election promises change into “Rome wasn’t built in a day”.

The Minister of Housing didn’t build a single house.

The Minister of Finance doesn’t wear a tie.

The Minister-without-Portfolio makes more noise than all the portfolios put together, and then, when he’s given a portfolio, you never hear from him again.

The Minister of Tourism is the same person who said “One Settler, One Bullet”.

You’ve never seen live theatre, but you’ve heard of it.

You only drink instant coffee and in fact have no clue why anyone would bother drinking anything else.

None of the programs on the five available TV channels run on time.

You think a car’s hazard lights mean, “F*** you, I’m stopping here.”

Your standard response to any statement is, “Is it?” (Pronounced, “Izzit?”)

The electricity goes off and you see it as a sign of The Collapse of Civilization ™.

The electricity comes back on, and you check to see if there are any soccer or cricket games on TV – why else would ESCOM have fixed the electricity so quickly?

“Armed Response” is not an action, it’s a description of every security company in the country.

You actually bought baked beans in 1994 before the elections.

You feel it is your democratic duty to vote.

You have a gear lock for your car.

You come out of a friend’s house/shopping centre/office to find the gear lock worked and your car is still there, but your radio, tapes, jersey and every other removable thing you had in the car is gone, and you just sigh, shrug and go home.

You know the urban legend about the Oriental Plaza.

You gawk at American tourists. They’re so rare.

Someone mentions the sea, and your first thought is “Durban” although you wouldn’t actually go there.

You’ve been up Table Mountain.

You’ve been to the Kruger National Park, but only as a child when your school arranged a tour.

You’ve never seen snow in real life.

You know what ‘water restrictions’ are.

Tornadoes, hurricanes, earthquakes and volcanoes are only known to you through disaster movies, but you’re intimately acquainted with floods and droughts.

You go to a shopping mall and have to keep detouring around people who stop dead in the middle of the aisle when something catches their interest.

You go to a New Year street party in Hillbrow and wake up in hospital.

You shout “Vrystaat!” at rugby games, local or international, even when Vrystaat (the Free State) isn’t playing.

You think that the people who paint their faces the colour of the SA flag look really cool. You still rub people’s noses in the fact that we won the 1995 Rugby World Cup.

The police stations have panic buttons to call armed response when they are burgled.

You find all of the above humourous and would never leave South Africa.